…… Alle Interessierten können sich an den Inhalten dieser Seiten beteiligen. Wer zu den unterschiedlichsten Themen, ob Geschichtliches oder Aktuelles, einen Beitrag veröffentlichen möchte, bitte ich herzlichst Kontakt aufzunehmen. Dieser Internetauftritt ist ein privates Hobbyprojekt und mit Unterstützung des Ortsrates entstanden. Die Website wird nach und nach weiterentwickelt und verbessert. Eines sollen diese Seiten garantiert nicht sein: Ein Mittel zur Finanzierung. Deshalb wird der Besucher kommerzielle Werbung nur in Form von nützlichen, bereitgestellten Diensten verschiedener Anbieter wahrnehmen. Möglicherweise auch, weil Unternehmen eine, dem Ort Vöhrum nützliche Aktion oder eine Veranstaltung unterstützen.

Neben dem Hobby des ständigen Lernens eine Website zu gestalten und mit Inhalten zu füllen, ist der vorrangige Zweck Vöhrum aktuell darzustellen und seine Geschichte zu bewahren. Dies geht unmöglich ohne fleißige Helfer. Sei es der Ortsrat, der seine Bürger informieren möchte, oder Vereine und Institutionen, die auf öffentliche Veranstaltungen hinweisen möchten. Die schönsten Ansichten Vöhrums sind in der Fotogalerie zu finden, an der sich jeder beteiligen kann. Oder Privatpersonen, die historische Dokumente und Fotos besitzen und diese digital archivieren und veröffentlichen möchten. Oder Bürger, die einfach Interessantes über Vöhrum und seine Geschichte zu berichten wissen, oder, oder, oder. Alle sind eingeladen, sich an der Entwicklung der Internetseiten und des Digitalen Archivs Vöhrum (DigAV) zu beteiligen.
Mein Dank gilt dem Ortsbürgermeister Ewald Werthmann und Dr. Ingo Reinhardt für ihre Unterstützung, sowie allen Helfern und fleißigen Lieferanten von Beiträgen.

Hier noch ein kurzer, geschichlicher Überblick von Dr. Ingo Reinhardt:

Vöhrum hat 6964 Einwohner mit Stand vom 31.7.2016.
Das Dorf wurde 1022 erstmalig als “Vorden” urkundlich erwähnt. Der Ortsname geht auf eine Furt, eine Flußuntiefe der Fuhse, zurück. Sie ermöglichte die Flußüberquerung. Diese befand sich 30 m westlich der Berger Mühle. Die Namensumwandlung zu Vöhrum fand nach der Zeit Martin Luthers statt, als die neuhochdeutsche Sprache allmählich Fuß fasste. Vöhrum ist aus mindestens zwei Siedlungsteilen entstanden, die im Mittelalter zeitgleich nebeneinander existiert haben. Zum einen ist das “Kirchvorden”, das wohl identisch mit “Lütteken Vorden” ist. Kirchvorden lag im Bereich zwischen der heutigen evangelischen Kirche, deren Bauwerk erstmalig 1370 erwähnt wurde, und der Einmündung Schwicheldter Straße. Und zum anderen gab es “Groten Vorden”, das sich ca. 450 m westlich der Burgdorfer Straße im Landwehrfeld befand. Diese “alte Dorfstätte” wurde im Laufe des 15. Jahrhunderts aufgegeben und fiel wüst. Ihre Bewohner besiedelten den Bereich westlich des Dorfgraben neu.
Vöhrum war in alter Zeit schon immer ein Grenzdorf. Davon zeugt noch heute der Landwehrgraben, der einst das Hochstift Hildesheim, zu dem Vöhrum gehörte, vom Herzogtum Braunschweig-Lüneburg trennte. Die Bezeichnung der “Stifter” und der “Heidjer” für die Menschen diesseits und jenseits der Grenze sind noch heute gegenwärtig. Nach dem Reichsdeputationshauptschluß fiel Vöhrum für vier Jahre an das Königreich Preußen. Danach gelangte es unter Napoleon zum Königreich Westfalen. Nach dem Wiener Kongreß herrschten über Vöhrum die Könige von Großbritannien und Hannover, ab 1837 nur die von Hannover, bevor es dann wieder 1866 an das Königreich Preußen fiel. Im Jahr 1885 entstand im neuen Deutschen Kaiserreich der Landkreis Peine als neue Verwaltungseinheit, zu der Vöhrum fortan gehörte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde 1946 das Land Niedersachsen neu geschaffen, dem sich der Landkreis Peine angliederte. Vöhrum verlor mit der Gebietsreform 1974 seine Selbständigkeit als Gemeinde und ist seitdem ein Ortsteil der Stadt Peine.
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Vöhrum ein reines Bauerndorf. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie Hannover-Peine-Braunschweig, die auch durch Vöhrum verlief, und mit der Entwicklung Peines zur Stahlstadt setzte in Vöhrum der erste große Bevölkerungsschub ein. Der nächste Anstieg der Einwohnerzahl kam Ende der 1930er Jahre mit dem Eisenerzbergbau. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben dann viele Heimatvertriebene in Vöhrum ein neues Zuhause gefunden.

Viel Spaß beim Lesen und Nutzen der angebotenen Inhalte.

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