Zeitungsartikel Juli 2018

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Peiner Allgemeine Zeitung, PAZ, Juli 2018


Dienstag, 31. Juli 2018

Vöhrum: Polizei ist wieder besetzt

Vöhrum. Ab heute ist die Polizeistation in Vöhrum nach langer Vakanz wieder besetzt. Jeweils dienstags und donnerstags von 9 bis 15 Uhr steht Polizeioberkommissar Stefan Wolff als Ansprechpartner in der Dienststelle zur Verfügung. Nach dieser Übergangsphase ist beabsichtigt, die Station ab Herbst wieder dauerhaft zu öffnen. Die Polizeistation Vöhrum befindet sich an der Kirchvordener Straße 34 und ist unter Telefon 05171/23220 zu erreichen.               ale

Freitag, 27. Juli 2018

Vöhrum: Polizei ist wieder besetzt

Vöhrum. Ab Dienstag, 31. Juli, ist die Polizeistation in Vöhrum nach langer Vakanz wieder besetzt. Jeweils dienstags und donnerstags von 9 bis 15 Uhr steht Polizeioberkommissar Stefan Wolff als Ansprechpartner in der Dienststelle zur Verfügung. Nach dieser Übergangsphase ist beabsichtigt, die Station ab Herbst wieder dauerhaft zu öffnen. Die Polizeistation Vöhrum befindet sich an der Kirchvordener Straße 34 und ist unter Telefon 05171/23220 zu erreichen.                Ale

BBS-Berufsmarkt am 8. November

Vöhrum. Der diesjährige Berufsfindungsmarkt der Berufsbildenden Schulen (BBS) findet am Donnerstag, 8. November, statt. Treffpunkt ist die BBS-Sporthalle an der Pelikanstraße 12 in Vöhrum. Erwartet werden rund 1000 Schüler der allgemeinbildenden und weiterführenden Schulen des Landkreises Peine, die sich über das regionale Ausbildungsangebot und über ihre beruflichen Perspektiven informieren möchten.

KAB Vöhrum: Erst Radtour, dann Spargelessen

Volles Haus in der Gaststätte „Zur Erholung“: Am Spargelessen der KAB Vöhrum nahmen 80 Mitglieder teil.

Vöhrum. Das Programm des ersten Halbjahres 2018 schloss die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) St. Josef Vöhrum mit einer geselligen Veranstaltung ab – dem schon traditionellen Spargelessen.

Vor dem Spargelessen in der Gaststätte „Zur Erholung“ war aber erst einmal kräftig in die Pedalen getreten worden, bei guten Witterungsbedingungen gab es eine Tour durch den Norden des Landkreises.

Vorher wurde kräftig in die Pedale getreten. KAB Vöhrum

Nicht wie sonst üblich bei der Jahreshauptversammlung, sondern beim Spargelessen und anschließendem gemütlichen Beisammensein wurde die KAB-Jubilare geehrt. Der Vorsitzende, Peter Kunz, überreichte eine Urkunde und ein Präsent an Günter Kunz (50 Jahre Mitgliedschaft) sowie an Christina Flucke (25 Jahre Mitgliedschaft).

Am Spargelessen nahmen 80 Mitglieder und Freunde der KAB teil. Kunz freut sich über den sehr guten Zuspruch. Es musste sogar zusammengerückt werden, weil das Lokal komplett gefüllt war. Kunz: „Das war Rekord.“ ale

Donnerstag, 26. Juli 2018

BBS: Schülerinnen machten Praktikum in Ungarn

Angehende Europakauffrauen waren in Osteuropa – „Besondere Gastfreundschaft erfahren“

Waren in Budapest (von links): Siegmund Küster, Johanna Hagemann, Lisa Marie Rapp, Eva Fàbiàn, Luisa Blankenberg, Charlyn Doreen Döhring und Ottò Marosàn.       Fotos: BBS Peine

Vöhrum. Ein dreiwöchiges Auslandpraktikum absolvierten vier angehende Europakauffrauen der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Vöhrum. Sie waren zu Gast in der ungarischen Stadt Szombathely.

Die Peiner Berufsschülerinen wurden bei dem durch die EU geförderten Projekt „Managing Europe“ wieder von ungarischen Lehrkräften einer Fachmittelschule für Wirtschaft und Informatik sowie vor Ort von den Lehrkräften Petra Pinke und Siegmund Küster betreut. Bei diesem Projekt können sich Schülerinnen neben ihrer kaufmännischen Ausbildung im Dualen System zur Europakauffrau weiterqualifizieren.

Zunächst fand eine Schulbesichtigung statt. Dabei erhielten die vier Schülerinnen Informationen über ihre Praktikumsbetriebe. Charlyn Doreen Döhring, Kauffrau im Groß- und Außenhandel, arbeitete in einem Reisebüro. Johanna Hagemann, Kauffrau für Büromanagement, war in einer Marketing-Abteilung tätig. Die beiden Industriekauffrauen Luisa Blankenberg und Lisa Marie Rapp wurden ebenfalls im Reisebüro eingesetzt.

In Budapest: (von links) Siegmund Küster, Johanna Hagemann, Lisa Marie Rapp, Eva Fàbiàn, Luisa Blankenberg, Charlyn Doreen Döhring und Ottò Marosàn.       BBS Peine

In den Betrieben übernahmen die Praktikantinnen allgemeine Büro- und Verwaltungstätigkeiten, darüber hinaus aber auch Aufgaben wie das Schreiben von Bestellungen sowie die Kontrolle von Waren. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit lag in der Öffentlichkeitsarbeit.

Wahrzeichen von Budapest: Das ungarische Parlament. BBS Peine

Aber auch touristische Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz: Städtereisen in die ungarische Hauptstadt Budapest und nach Wien standen auf dem Ausflugsprogramm. Radtouren in die landschaftlich ansprechende Umgebung boten eine gute Abwechslung.

Döhring berichtet: „Ich habe hier eine besondere Gastfreundschaft erfahren, wir wurden von allen Seiten freundlich aufgenommen und in jeglicher Hinsicht unterstützt.“ Der BBS-Projektbeauftragte Küster bilanziert: „Unsere Schülerinnen gewinnen durch diese Auslandserfahrung viele neue Erkenntnisse und können sich ein eigenes Bild von unserem EU-Partnerland Ungarn verschaffen.“

Einbruch in die BBS in Vöhrum

Vöhrum. Gegen 3 Uhr brachen am frühen Sonntagmorgen bislang unbekannte Täter in ein Gebäude der Berufsbildenden Schulen (BBS) Peine an der Pelikanstraße in Vöhrum ein. Zuvor hatten die Einbrecher ein Fenster gewaltsam geöffnet. Vermutlich durch den ausgelösten Alarm verließen die Täter das Gebäude allerdings schnell wieder und flüchteten in unbekannte Richtung. „Ob etwas entwendet wurde, kann derzeit nicht gesagt werden“, sagt Stephanie Schmidt von der Polizei Peine. Die Schadenshöhe beläuft sich nach einer ersten Schätzung auf etwa 800 Euro.     Ale

Mittwoch, 25. Juli 2018

Unfallflucht am Eixer See

Eixe. Zu einer Unfallflucht kam es am Sonntag zwischen 12 und 14 Uhr auf dem Parkplatz vor der Gaststätte „Haus am See“ am Eixer See. Vermutlich beim Ein- oder Ausparken aus einer Parklücke beschädigte der unbekannte Fahrzeugführer einen abgestellten Kia Seed an der hinteren Stoßstange und verursachte einen Schaden in Höhe von etwa 400 Euro. Der Fahrer setzte anschließend seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Ermittlungen laufen.        ale

Samstag, 21. Juli 2018

„Eixer Flitzer“ knackten die Vier-Stunden-Marke

„Eixer Flitzer“ knackten in Alfeld die Vier-Stunden-Marke

Nahm am Alfeld-Marathon teil: Die Gruppe aus Eixe.

Eixe. Zum zweiten Mal in diesem Jahr nahmen die „Eixer Flitzer“ an einem Staffelmarathon teil. Nachdem im April die Premiere im Rahmen des Hannover-Marathons stattgefunden hatte, war diesmal der Bernd-Meyer-Staffelmarathon in Alfeld/Leine der Austragungsort.

Die „Flitzer“ gingen mit Ilka Döring-Schuster, Marion Brinkop, Anne Langeheine, Katharina Mellinghaus, Dirk Schinke, Dirk Bortfeld und Christopher Mellinghaus ins Rennen. Auf einer Drei-Kilometer-Rundstrecke durch die malerische Innenstadt Alfelds und angefeuert von zahlreichen Zuschauern ließen sich die Eixer zu einer deutlichen Leistungssteigerung motivieren.

Wurde im April mit einer Endzeit von 4:15 Stunden die Vier-Stunden-Marke noch deutlich überschritten, so konnten die „Flitzer“ dieses Mal mit einer Zeit von 3:59 Stunden eine deutliche Steigerung erzielen. Beflügelt von diesen Leistungen wird laut Team-Kapitän Ilka Döring-Schuster als mögliches nächstes Ziel über die Teilnahme am mitteldeutschen Marathon von Leipzig nach Halle im Oktober nachgedacht. Ale

Leben im Licht Gottes

VON DOROTHEA WÖLLER ,PASTORIN, EV.-LUTH. KIRCHENGEMEINDEN VÖHRUM – EIXE – RÖHRSE

Vor ein paar Tagen saß ich neben einem alten Herrn aus unserer Gemeinde, dem ich zum Geburtstag gratulierte. Hohe Geburtstage sind oft Anlass zur Rückschau auf all das, was im Leben passiert ist. Was schön war und auch was schwer war. Er erzählte mir vom frühen Tod seines Vaters in Stalingrad. Von der Kapitulation in Vöhrum. Von den Flüchtlingen, die damals auf den Höfen und in den Häusern verteilt wurden. Von dem Glück, den Chancen, die seiner Generation geschenkt wurden – nach dem Krieg, in den Jahren des Aufbaus und des kommenden Wohlstandes in Deutschland. Von der staatlichen Hilfe, die ihm als Halbwaise zustand und mit der er studieren konnte. Solche Gespräche und Begegnungen bewegen mich oft noch lange nach dem Besuch. Dieser Herr gehört zu einer Generation, die unseren Wohlstand mit aufgebaut hat. Er hat die Chancen, die ihm gegeben wurden, genutzt. Hat mit so vielen anderen den Grundstein für den guten Ruf Deutschlands in der Welt gelegt. „Lebt als Kinder des Lichts“ – dazu fordert uns der neue Wochenspruch auf. Wir leben im Licht Gottes, in seiner Liebe. Unsere Aufgabe ist es, dieses Licht zu verteilen. An unsere Mitmenschen hier und in der Ferne. Egal ob Deutsche oder Fremde. Den guten Ruf unseres Landes, in dem Demokratie und Freiheit herrschen – als Kinder des Lichts leben, gegen alle Versuche, dies Licht zu verdunkeln. Lassen Sie uns dies Licht verteidigen in Wort und Tat. In diesem Sommer und darüber hinaus

Freitag, 20. Juli 2018

Vöhrum: So läuft das Schützenfest in diesem Jahr

Programm für das erste August-Wochenende steht fest – Vorverkauf für das Königsfrühstück läuft

VON ALEX LEPPERT

Vöhrum. Das Vöhrumer Schützenfest steht an. Mit dem Königsschießen steigert sich allmählich die Vorfreude auf die drei tollen Tage am Wochenende vom 3. bis 5.August. Obwohl die Königsscheiben bereits beim Schießen anzuschauen sind, bleiben ihre Sieger ein wohlbehütetes Geheimnis bis zur Proklamation am Fest-Samstag.

An zwei Sonntagen (22. und 29. Juli) schießt die Schützengilde Vöhrum jeweils von 10 bis 16 Uhr ihren König aus. Am Samstag, 28. Juli, findet ab 15 Uhr im Schützenheim zudem das Schießen um das „Vöhrumer Freundschaftsfahnenband“ zwischen Schützengilde und Junggesellschaft statt.

Auch in diesem Jahr haben sich diese beiden wieder viel Mühe bei den Vorbereitungen des Schützenfestes gemacht. In der „Schützenfest Vöhrum GbR“ wurden alle Veränderungen noch einmal kritisch überprüft. Ziel bleibt weiterhin, die Kosten im Rahmen zu halten und das Fest gleichzeitig attraktiver zu gestalten.

Am Fest-Freitag, der um 15 Uhr mit dem Kinderumzug auf dem Festplatz startet, tanzen ab 17 Uhr im Zelt zunächst die Kinder. Der Festkommers mit der Band „Nerbas & Nerbas“ beginnt um 20 Uhr. Am Samstag stehen unter anderem das Katerfrühstück (10 Uhr), die offizielle Eröffnung (14 Uhr), die Königsproklamation (17 Uhr), das Königsabendessen (18.30 Uhr) und der große Schützenball (20 Uhr) auf dem Plan. Dabei spielt das „Shadow Light Duo“.

Der Eintritt am Freitag kostet fünf Euro und für den Ball am Samstag sechs Euro. Platzkarten für das Königsabendessen sind für 6,50 Euro bei der Gilde erhältlich. Wer am Königsfrühstück (mit Menü) teilnehmen möchte, zahlt im Vorverkauf 15 Euro. Teilnehmerkarten mit Platzreservierung sind bis Dienstag, 31. Juli, zu erhalten. Eventuelle Restkarten an der Tageskasse kosten 19,50 Euro. Vorverkaufstermine im Schützenheim jeweils von 18.30 bis 20 Uhr sind der 24., 27. und 31. Juli.

Das Königsfrühstück am Sonntag (11.30 Uhr) wird von der Trachtenkapelle St. Barbara begleitet. Es folgt der Bunte Ausmarsch zum Scheibenanbringen (16 Uhr). Abends legt DJ Cabaneros im Zelt auf, der Eintritt ist frei. Bei den Ausmärschen sind außer dem örtlichen Spielmannszug auch die Trachtenkapelle St. Barbara sowie der Spielmanns- und Hörnerzug des Neuen Bürger-Corps Peine und der Spielmannszug des Walzwerker-Vereins dabei.

Donnerstag, 19. Juli 2018

Thomas Budde erklärte die alte Grenze im Peiner Land

Archäologisch-geschichtliche Radwanderung führte von Vöhrum-Landwehr bis zur Sunderngaststätte

VON ALEX LEPPERT

Peine. Jetzt gab es eine dreiteilige geschichtliche Radwanderung entlang der alten Peiner Grenze zwischen dem Fürstentum Lüneburg im Norden und dem Stift Hildesheim im Süden. Die erste Tour widmete sich dem Grenzabschnitt zwischen Vöhrum-Landwehr und dem Sundern. „Es gab neun Haltestationen mit 17 Interessenpunkten“, erklärt Archäologe und Organisator Thomas Budde. Die vom 13. Jahrhundert bis zur Angliederung Hildesheims ans Königreich Hannover (1813) bestehende Grenze beginnt eigentlich im Hämelerwald. Interessant wird es jedoch in Vöhrum-Landwehr, wo Dank der Ausgrabungen im Neubaugebiet am Hainwaldweg ein Teil der mittelalterlichen Grenzbefestigung 2016 und 2017 auf 150 Metern Länge ergraben werden konnte.

Es handelt sich um eine mehrfach gestaffelte Wall-Graben-Anlage, die dem Flurnamen „Knickfeld“ zufolge einst auch mit Wehrhecken („Knicks“) versehen war. Der Ausgräber stellte erstmals eine Rekonstruktion der Anlage vor. Nachgewiesen werden konnte auch ein Grenzübergang zu dem wüsten Dorf Groß Vöhrum auf der anderen Seite der Landgraben-Niederung.

Peiner Archäologe: Thomas Budde.         privat

Die Lage im strittigen Grenzgebiet ist vermutlich der Hauptgrund für das Aufgeben des Dorfes gewesen. „Einbezogen war auch der große Grenzstauteich ,Knickteich’, dessen Abgrenzung im Gelände bis heute gut zu erkennen ist“, erklärt Archäologe Budde.

Bedeutender als dieser, aber noch nicht so gut erforscht, sind die Grenzübergänge der Heerstraße nach Burgdorf in Vöhrum-Landwehr und der von Vöhrum nach Eixe im Bereich Berger Mühle, die bereits 1333 erstmals erwähnt wird.

Der einstige Grenzübergang Vöhrum-Landwehr, rechts mit dem ehemaligen „Krug“ und Aussspann „Zur Landwehr“. Dahinter das heute verklinkerte und modernisierte Passchreiberhaus. Links einer der Grenzsteine von 1771.             thomas budde

Historische Karten und der heutige Gebäudebestand mit dem an der Grenze ehemals obligatorischen Krug und Ausspann sowie Passschreiberhaus (Zollstelle) vermitteln aber bis heute noch einen guten Eindruck von diesen einst wichtigen Passierstellen („Schlägen“), die im Mittelalter noch stark befestigt und unter anderem mit Zugbrücken ausgestattet gewesen sein müssen.

Die danach aufgesuchte Vöhrumer Wasserburg ist zweifellos aufgrund der idealen Lage in der Fuhseniederung ein wichtiger Bestandteil des Grenzschutzsystems gewesen. „Durch archäologische Untersuchungen von 1976 bis 1979 und 2002 sowie 2005 sind wir relativ gut über die Anlage unterrichtet“, sagt Budde.

Der Grenzübergang Sundern aus Richtung Peine gesehen: Die A 2 durchschneidet den ganzen Komplex, zu dem auch das Tentelmoor und der Luhberg jenseits der Autobahn gehören.               thomas budde

Als Höhepunkt wurde zum Schluss der Grenzübergang am Sundern, der Passierstelle der Heerstraße Peine-Celle vorgestellt. Er ist gewissermaßen das Pendant zum Grenzübergang Vöhrum-Landwehr. Budde: „Doch wissen wir dank historischer Karten und einer archäologischen Gelände-Aufnahme aus dem Jahr 2003 viel mehr über diese einst komplexe, mehrteilige Anlage.“ Die Exkursion endete auf dem Luhberg, der ein Dreh- und Angelpunkt des Grenzschutzes gewesen sein muss.

Ale

Peiner Feuerwehrleute starteten bei „Firefit-Championship“ in Höver

Wehren aus Berkum, Stederdorf und Vöhrum waren mit dabei – Brandbekämpfungs-Aufgaben in Notfallsituationen

Kreis Peine. Ein sportliches Wochenende hinter sich haben insbesondere zwölf Peiner Feuerwehrleute: Denn am Samstag und Sonntag fand in Höver (Sehnde) die erste „Firefit-Championship“ statt. Mit dabei waren auch die Wehren aus Berkum, Stederdorf und Vöhrum.

„Es handelt sich hierbei um einen weltweit stattfindenden sportlichen Wettkampf unter Feuerwehrleuten, basierend auf Brandbekämpfungs-Aufgaben in Notfallsituationen“, erklärt Markus Meyne, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Stederdorf. Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie dem europäischen Ausland waren in Höver vertreten. Kameraden von freiwilligen, Werk- und Berufsfeuerwehren maßen sich in einem harten Wettkampf. Die Teilnehmer aus der Fuhsestadt waren Rabea Sonnenberg, Helge Sonnenberg, und Marian Brandes aus Berkum, Nicole Meyne, Till Stümpel und Markus Meyne aus Stederdorf sowie Sascha Ryll, Tobias Schneider, Christoph Seffers, Andreas Take, Chris Lehmann und Henrik Stellfeldt aus Vöhrum.

Der Wettbewerb wurde von Tandems (zwei Personen), Teams (drei bis fünf Personen) oder als Einzelstarter absolviert. Und die Aufgaben hatten es in sich, wie Meyne berichtet: „Die Aufgabe bestand darin, unter Zeitnahme, mit kompletter Feuerschutzkleidung ein Atemschutzgerät zu Schultern, ein Schlauchpaket einen zwölf Meter hohen Turm bis ins dritte Obergeschoss zu tragen und dort ein etwa 20 Kilogramm schweres Gewicht nach oben zu ziehen. Den Turm anschließend absteigen und unten angekommen auf einer Hammerschlag-Maschine ein 75 Kilogramm schweres Gewicht eineinhalb Meter nach hinten zu treiben.“ Auch ein 40 Meter Slalom-Parcours sowie der Umgang mit einem 30 Meter langen Löschschlauch musste gemeistert werden. „Und zu guter letzt musste Randy gerettet werden. Randy ist ein 80 Kilogramm schwerer Dummy, der 30 Meter bis ins Ziel gezogen werden musste“, berichtet Meyne und betont: „Die Damen müssen die gleiche Leistung erbringen wie die Herren. Das bedeutet beim Dummy mehr als das eigene Körpergewicht zu ziehen.“

Einige dieser Übungsteile sind übrigens auch Bestandteil der Einstellungstests bei Berufsfeuerwehrwehren.

„Für alle war es die erste Veranstaltung dieser Art, daher war das Ziel: Ankommen und sich mit deutschen-, Europa- und Weltmeistern zu messen. Wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. Auch nehmen wir viele Eindrücke und Tipps von den ,Profis’ dieser Events mit“, so Meyne abschließend. ag

Mittwoch, 18. Juli 2018

Awo Vöhrum feierte Erdbeerfest

Vöhrum. Menschen in Vöhrum haben wieder mehr Interesse an der Awo – so lautet das erfreuliche Fazit des Arbeitswohlfahrt-Ortsvereins in Vöhrum, nachdem sie 140 Teilnehmer zum Erdbeerfest begrüßten durften. Vorsitzende Lisa Munzel und ihre Stellvertretung Volker Gerstenberg stellten für den Nachmittag ein buntes Programm auf die Beine. So trugen für zur musikalischen Unterhaltung der Musiker Pudelko und der Männerchor des TSV Bildung bei. Zum Kaffee gab es am Kuchenbuffet leckere Erdbeertorten in verschiedensten Variationen, Erdbeerbowle, einen Schokoladenbrunnen mit frische Erdbeeren, Quarkspeisen mit Erdbeerstücken oder Erdbeermus. Alles war dabei selbst gebacken und zubereitet. Auch nicht fehlen durfte der obligatorische, selbst hergestellten Erdbeerschnaps. Die Mitglieder und Freunde der Awo waren begeistert, so nahmen viele schon jetzt die Einladung für das Matjes-Essen am Mittwoch, 29. August, an.

Samstag, 14. Juli 2018

Sauna-Club Vöhrum machte eine Fahrt nach Rostock

Tour in die Hansestadt mit Stadtrundfahrt, Schiffstour und Besuch im Fischerrestaurant

Unterwegs: Der Sauna-Club Vöhrum reiste nach Rostock.            Foto: privat

Vöhrum. Jedes Jahr laden die Männer des Sauna-Clubs Vöhrum ihre Frauen an einem Wochenende zu einer Städtereise mit der Bahn ein. Nachdem in den vergangenen Jahren schon 15 verschiedene Städte erkundet wurden, ging es diesmal in die Hansestadt Rostock.

Schon bei der Ankunft in ihrer Unterkunft in der Altstadt war die Gruppe vom charmanten Ambiente dieses Ortsteils begeistert. Anschließend machten die Teilnehmer eine Stadtrundfahrt. Diese führte auch in den Norden der Stadt, wo man Plattenbau im hanseatischen Stil aus DDR-Zeiten vorfindet.

Am zweiten Tag stand bei herrlichem Wetter eine Schifffahrt auf der Warnow nach Warnemünde auf dem Programm. Neben dem Fischereihafen, einigen Werften und Grünanlagen am Ufer konnten am Cruise Center zwei Kreuzfahrtschiffe bewundert werden.

In Warnemünde nutzten die Teilnehmer den dreistündigen Aufenthalt, um bei einem Rundgang die Seepromenade mit Leuchtturm und das Bauwerk „Teepott“ sowie den tollen Rundblick auf den Strand und die Ostsee zu genießen. Nach der Rückfahrt blieb noch Zeit, um sich in Rostock die Marienkirche mit der astronomischen Uhr anzuschauen oder um auf der Kröpeliner Straße zu bummeln. Ein gemütlicher Abend in einem historischen Fischerrestaurant rundete den Tag ab. Am nächsten Morgen ging es mit der Bahn wieder nach Hause.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Auszeichnung für den Ökogarten

Ausgezeichent: Der 2017 angelegte Blühstreifen.

Vöhrum. Der Tier- und Ökogarten Peine der IGS in Vöhrum ist zum dritten Mal in Folge als „Un Dekade Projekt“ ausgezeichnet worden. Jeweils für zwei Jahre darf der Titel (eine Initiative der Vereinten Nationen) geführt werden, dann muss man sich mit einer Erweiterung entsprechender Aktionen erneut darum bewerben. Mit den Projekten rund um Insekten, der begehbaren Bienenwabe, der Anlage eines 300 Quadratmeter großen Blühstreifens und publikumswirksamen Informationen am Tag des Schulgartens oder bei den Besuchersonntagen hat der Ökogarten die Experten-Jury überzeugt. Weiter geht es übrigens mit der Umgestaltung des Schulhofs in einen Schmetterlingsgarten.        ale

Montag, 9. Juli 2018

BBS: Verabschiedung mit Bezug auf den „kleinen Prinzen“

Sozialpädagogischen Assistentinnen erhielten Zeugnisse – Jahrgangsbeste wurde Jacqueline Klaus

Vöhrum. In den Berufsbildenden Schulen Peine wurden die Sozialpädagogischen Assistentinnen feierlich verabschiedet. Zuerst gratulierte Schulleiterin Maria Zerhusen den Absolventinnen.

Zerhusen nahm Bezug auf den „kleinen Prinzen“ von Antoine de Saint-Exupéry, für den die kleine Rose was ganz Besonderes war, die er hegte und pflegte. Sie stellte den Bezug zu den Absolventinnen her, die ihnen anvertrauten Kinder auch hegen und pflegen werden, bis sie selbstständig ihren Weg gehen werden. Doris Meyermann überreichte als stellvertretende Landrätin Glückwünsche vom Landrat und freute sich, so viele neuausgebildete Fachkräfte im Landkreis Peine begrüßen zu können.

Nachdem die beiden Klassenlehrerinnen Sabine Sennecke und Stephanie Siesenop Rückblicke die letzten beiden Ausbildungsjahre Revue passieren ließen, berichteten auch die Klassen darüber. Besonderen Dank galt Jacqueline Müller und Lena Romer, die die Abschlussfeier mit dem Lied „Wir sind groß“ bereicherten. Jahrgangsbeste wurde Jacqueline Klaus.

Folgenden Schülerinnen wurde die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte sozialpädagogische Assistentin“ verliehen:

BFS SOZ R 16/1: Anja Andres-Kiesler, Kristina Au, Jessica Bührig, Vivienne Gnichwitz, Elisa Hallenbach, Janina Heine, Jennifer Hessel, Greta Hoyer, Nina Josephowski, Zülal Karacoban, Jacqueline Klaus, Katharina Kohrt, Julia Küster, Jacqueline Lorentz, Lara Münster, Tuba Özdemir, Katharina Rack, Saskia Schädlich, Desideria Schmerse, Leah Sobek, Sonja Thomalla, Anna Tölle, Lena Zerbe.

BFS SOZ R 16/2: Ezgi Bicici, Jessica Blank, Israa Cheikho, Selin Dogru, Hajer El Oumari, Aneta Glinkowska, Lydia Golla, Laura Hoffmann, Jessica Kruse, Luise Messer, Susan Müller-Eckleben, Jacqueline Müller, Lena Romer, Jacqueline Schreiber, Lina Stolte, Isabell Welge, Sabrina Winkel, Melanie Witzurke, Laura Wojak, Edanur Yadigar.             Ale

Vöhrum: Schießen in den Ferien

Vöhrum. Ab heute bis Freitag, 13. Juli, lädt die Schützengilde Vöhrum jeweils von 16 bis 18 Uhr Kinder und Jugendlichen zur Teilnahme am Ferienprogramm ein. Die Jugendleitung Sarah Tomalik und ihre Stellvertreterin Nynne Edeler bieten im Vereinsheim unter Anleitung und Aufsicht das sportliche Schießen mit dem Lichtpunktgewehr an, ab zwölf Jahre auch mit dem Luftgewehr und der Luftpistole. Es gibt zahlreiche Pokale, Urkunden und Preise, deren Gewinner beim Abschlussessen am 13. Juli verkündet werden. Der Jugendkönig der Schützengilde wird ebenfalls während des Ferienprogramms ermittelt. Daran können alle Jugendlichen von zwölf bis 18 Jahren, die in Vöhrum wohnen, teilnehmen. Bekanntgegeben wird der Jugendkönig aber erst am Samstag, 4. August, um 17 Uhr während des Schützenfestes gemeinsam mit den Königen der Junggesellschaft und der Schützengilde.               ale