Zeitungsartikel PAZ Januar 2022

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Peiner Allgemeine Zeitung, PAZ, Januar 2022


Bilder zu den Artikeln sind als Screenhot gespeichert im DigAV des Heimat- und Kulturverein Vöhrum-Eixe-Landwehr.

Montag, 31. Januar 2022

„Vöhrum – tausend Jahre und mehr“: Neue Ortschronik ist erhältlich

Autor ist der Wendeburger Rolf Ahlers – Archäologe und Militärhistoriker liefern Beiträge

Von links: Rolf Ahlers, Bürgermeister Klaus Saemann, Dr. Ingo Reinhardt und Stadtarchiv-Leiter Dr. Andreas Kulhawy mit der neuen Ortschronik.Foto: privat

Vöhrum. „Vöhrum – tausend Jahre und mehr“ ist 2022 nicht nur das Motto in der größten der Peiner Ortschaften, sondern auch der Name der neuen vom Heimat- und Kulturverein Vöhrum-Eixe-Landwehr veröffentlichten Ortschronik. Diese ist ab sofort erhältlich.

Schon mit der Gründung des Heimat- und Kulturvereins vor mehr als zehn Jahren sei der Wunsch entstanden, eine neue Vöhrumer Chronik zu schreiben, die zur „tausendjährigen Jubelfeier“ im Jahr 2022 veröffentlicht werden soll, erklärt der Vereinsvorsitzende Dr. Ingo Reinhardt. Die Suche nach einem geeigneten Chronisten habe sich am Anfang etwas schwierig gestaltet. Doch der Anlass, warum 2018 der regional bekannte Schriftsteller Rolf Ahlers aus Wendeburg dazustieß, sei zunächst ein anderer gewesen: Er half dem Hobby-Historiker Reinhardt bei der Deutung von plattdeutschen Begriffen in historischen Grenzkarten aus dem 18. Jahrhundert.

„Wir kamen ins Gespräch und auch zu der Frage, ob Rolf Ahlers als anerkannter Heimatforscher im Peiner Land sich vorstellen könne, die neue Chronik zu schreiben“, so Reinhardt. Der Ortsrat gab seinen Segen, die Peiner Stadtverwaltung half mit der Auftragsvergabe. Fortan belieferten Sven Pleger, Werner Brandes und Dr. Ingo Reinhardt den Chronisten mit zahlreichen Fotos, Karten, Recherchen und Dokumenten.

In der neuen Chronik wird das dörfliche Leben nach 1983, dem Veröffentlichungsjahr der alten Chronik „Von Vorden nach Vöhrum“, dargestellt. Dazu gibt es allerhand Vöhrumer Sachkunde und verschiedene Themen aus den letzten Jahrhunderten. Damit ergänze die neue Chronik die alte gut, sagt Reinhardt. „Neben Rolf Ahlers als Hauptautor sind wir sehr froh, dass wir den Archäologen Thomas Budde und den Militärhistoriker Karl-Heinz Heineke für kleinere Beiträge gewinnen konnten.“ So schrieb Budde über die Vor- und Frühgeschichte Vöhrums, Heineke hingegen über das Kriegsende in Vöhrum und Umgebung. Der Beitrag wird durch viele Berichte von Zeitzeugen ergänzt.

Reinhardt weiter: „Unser großer Dank gilt der Stadt Peine und dem Bürgermeister Klaus Saemann. Die Stadt hat die komplette Vorfinanzierung für die Kosten der Autoren und des Verlages übernommen und außerdem einen Lagerraum für die 1600 Exemplare zur Verfügung gestellt. Weiterhin bedanken wir uns bei der Bürgerstiftung Peine für einen gewährten Zuschuss für die ehrenamtlichen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Chronik. Zu guter Letzt sprechen wir den Vöhrumer Vereinen, Organisationen und Dutzenden von Privatpersonen unseren Dank aus, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen.“

Die Chronik von Rolf Ahlers wird per Videoaufzeichnung auf Youtube präsentiert. Der Link ist auf der Internetseite www.voehrum.de abrufbar. Die neue Chronik ist in der Vöhrumer Bücherstube zum Preis von 29,95 Euro erhältlich.

Freitag, 28. Januar 2022

Trafostation in Eixe wird erneuert

Eixe. Im Auftrag der Stadtwerke Peine wird von Montag, 31. Januar, bis voraussichtlich Montag, 21. Februar, die Trafostation am Ortsausgang Eixe in Richtung Vöhrum erneuert. Dabei komme es zu verkehrsbedingten Einschränkungen auf öffentlichem und privatem Grund und zeitweise zu Unterbrechungen der Stromversorgung, so Stadtwerke-Sprecherin Petra Kawaletz. Die Anwohner würden vorab persönlich informiert. Während der Bauphase soll eine Teilsperrung mit Ampelregelung auf der Hauptstraße in Eixe eingerichtet werden. Für die Anlieferung der neuen Trafostation – laut Lieferant geplant am 16. Februar – ist von 9 bis 13 Uhr eine beidseitige Vollsperrung der Hauptstraße in Eixe vorgesehen.

Mittwoch, 26. Januar 2022

Vöhrum: Anwohner-Video von

der Geldautomaten-Sprengung

Unmittelbar nach den Detonationen haben Nachbarn mit ihrem Handy die Täter und das Fluchtfahrzeug gefilmt

Von Kerstin Wosnitza

Von und aktuell 24

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Szene aus dem Video von der Sprengung in der Volksbank-Filiale. Obwohl es dunkel und unscharf ist, sind zwei der Täter gut zu sehen. Rechts im Bild ist das Fluchtfahrzeug zu erkennen. Foto: Aktuell24

Vöhrum. Von der spektakulären Sprengung des Bankautomaten in der Volksbank-Filiale an der Kirchvordener Straße in Vöhrum gibt es ein Video: Zeugen haben von ihrem Balkon aus etwas länger als eine Minute lang mit einem Handy das Geschehen auf der Straße gefilmt. Zwei der Bankräuber laufen vor dem betreffenden Gebäude hin und her. Gut zu sehen ist auch der dunkle Audi, der gegenüber der Bankfiliale auf der Straße abgestellt war und als Fluchtfahrzeug diente. Im Hintergrund zu hören sind die Stimmen eines Mannes und einer Frau, die versuchen, die nächtlichen Ereignisse, die sich direkt vor ihrer Wohnung abspielten, einzuordnen. „Da ist die Volksbank, oder? Die sprengen die Volksbank!“, sagt der Mann fassungslos.

Es sind die Stimmen von Wladislaw F. und seiner Freundin. Sie wollten gerade zu Bett gehen, als sie am frühen Sonntagmorgen durch einen lauten Knall in ihrer Wohnung aufgeschreckt wurden. Müde, aber voller Adrenalin seien sie ans Fenster gegangen. „In dem Moment haben wir ein helles Licht gesehen und dann die Explosion gespürt. Da war klar, dass es kein Böller sein kann“, erzählte der 24-Jährige am Folgetag. Wo er mit seiner Partnerin vor 15 Minuten noch vorbeigefahren war, war die Straße nun mit Glassplittern übersäht. Drei unbekannte Täter hatten sich die Volksbank mitten im Wohngebiet als Ziel für ihren Überfall ausgesucht (wir berichteten). Sie brachen den Geldautomaten mit drei Sprengungen auf, griffen sich die Beute und flüchteten mit einem hochmotorisierten Audi. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass die das zum ersten Mal gemacht haben“, berichtet Augenzeuge Wladislaw F.. Geistesgegenwärtig hatte er sein Handy gezückt und das Geschehen gefilmt. Auf dem Video ist gut erkennbar, wie die Täter nach den Detonationen zügig in das Bankgebäude gehen und sich ihre Beute schnappen. Nach Augenzeugenberichten sind sie kurz darauf mit dem Audi mit Vollgas davon gefahren.

Nur wenige Minuten später war die Polizei da. „Wir haben uns mit den Kräften um das Objekt aufgebaut und alles abgesucht. Auch die Autobahn wurde dabei mit einbezogen“, sagt Malte Jansen, Sprecher von der Polizei. Zusammen mit Kräften von benachbarten Wachen leiteten sie eine Großfahndung ein – bislang ohne Erfolg. Der Schaden am Gebäude wird auf eine sechsstellige Summe geschätzt. Wie hoch die Beute ist, ist noch unklar.

Der Polizei liegt das Video vor. „Ob und inwieweit es für die Ermittlungsarbeit hilfreich ist, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Schaden tut so etwas aber nie“, betont Jansen.

Auch jetzt sind die Folgen des Überfalls noch gut sichtbar. Trümmerteile liegen im Nachbargarten, im Dach sind Löcher, die Fenster sind notdürftig mit Sperrholz gesichert. Inzwischen wurde eine Stahltür eingebaut. Für die Polizei ist klar: „Das Vorgehen war rücksichtslos. Wenn man den Detonationsradius sieht, wird klar, dass nicht kalkulierbar ist, was mit der Wohnbebauung passiert.“ So sieht das auch Wladislaw F., der zwar keine Angst hatte, aber von der Tat nicht minder erschrocken ist: „Ich bin geschockt, dass sowas in der Nachbarschaft passiert. Normalerweise ist so etwas immer sehr weit entfernt. Das zu erleben, ist kein schönes Gefühl.“

Die Spurensicherung ist inzwischen abgeschlossen, doch viele Fragen sind noch offen: Ob und wie viel Geld gestohlen, welches Mittel zur Sprengung eingesetzt wurde und ob die Videoüberwachung Hinweise auf die Täter geben kann, steht noch nicht fest. „Wir haben relativ viele Zeugen, mehr als bei anderen Straftaten, die nun alle befragt werden müssen“, erklärt Peines Polizeisprecher Malte Jansen. Da es sich bei der Geldautomaten-Sprengung um eine überregionale Vorgehensweise handelt, geht der Fall nach Braunschweig an die Zentrale Kriminalinspektion.

Dienstag, 25. Januar 2022

Automaten-Sprengung in Vöhrum: Das ist bekannt

Polizei befragt Zeugen – Fall geht an Kriminalinspektion in Braunschweig

Von Mirja Polreich

Fenster und Türen der Vöhrumer Volksbank-Filiale sind vernagelt.foto: Ralf Büchler

Vöhrum. Es war ein Schock für die Anwohner, die mitten in der Nacht durch die Explosion geweckt wurden. Auch Stefan Honrath, Leiter der Volkbank-Direktion Peine, ist einen Tag nach der Sprengung eines Geldautomaten in der Vöhrumer Volksbank-Brawo-Filiale entsetzt, traurig und wütend: „Die Explosion war von einer extremen Kraft. Bei der ganzen Verwüstung, die dort stattgefunden hat, bin ich froh, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind.“

Es ist früher Sonntagmorgen gegen 3.15 Uhr, als es an der Kirchvordener Straße in der Vöhrumer Volksbank-Filiale einen ohrenbetäubenden Knall gibt. Drei Männer haben in der Bank einen Geldautomaten gesprengt. Glas zerbirst, Fenster und Türen werden durch die Druckwelle herausgerissen, Dachziegel landen auf der Straße. Polizei und Feuerwehr rücken aus, Zeugen berichten später von drei Männern, zwei in der Bank, einer in einem dunklen Audi. Sie entkommen unerkannt.

Bei der Volksbank Brawo ist man am Montag damit beschäftigt, die Schäden zu analysieren. Da gibt es die sichtbaren, an Deckenverkleidung, Möbeln, Fenstern, Türen, und die möglichen nicht sichtbaren, wie die Statik von Dach und Mauerwerk. Die leeren Fenster- und Türhöhlen sind noch am Sonntag mit Platten abgedeckt worden, die beiden Filial-Mitarbeiter konnten in die Schwicheldter Volksbank umziehen. Dorthin können sich auch die Vöhrumer Kunden wenden.

Die Spurensicherung ist inzwischen abgeschlossen, doch viele Fragen sind noch offen: Ob und wie viel Geld gestohlen, welches Mittel zur Sprengung eingesetzt wurde und ob die Videoüberwachung Hinweise auf die Täter geben kann. „Wir haben relativ viele Zeugen, mehr als bei anderen Straftaten, die nun alle befragt werden müssen“, erklärt Peines Polizeisprecher Malte Jansen. Da es sich bei der Geldautomaten-Sprengung um eine überregionale Vorgehensweise handelt, geht der Fall nach Braunschweig an die Zentrale Kriminalinspektion.

So hatte es zuletzt in Niedersachsen mehrere Geldautomaten-Sprengungen gegeben. In der Nacht zu Montag haben in der ostfriesischen Gemeinde Holtland im Landkreis Leer Unbekannte einen Geldautomaten in einer Bankfiliale gesprengt und sind danach geflüchtet. Durch die Explosion sei an dem Automaten und an dem Gebäude ein erheblicher Schaden entstanden. Wie hoch dieser ist und ob die Täter mit Geld entkamen, stand laut der Polizeisprecherin am Montagvormittag noch nicht fest. Niemand wurde durch die Explosion verletzt.

Erst vergangene Woche war im Leeraner Nachbarlandkreis Ammerland in Augustfehn ein Geldautomat in einer Bankfiliale gesprengt worden. Auch in Wolfsburg schlugen bislang unbekannte Täter vergangene Woche zu und sprengten zwei Geldautomaten einer Bank. In allen Fällen entkamen die Täter.

Montag, 21. Januar 2022

Vöhrum: Drei Männer sprengen Geldautomaten in Volksbank

In der Nacht zu Sonntag hat es an der Kirchvordener Straße einen lauten Knall gegeben – Die Täter flohen unerkannt

Von Thomas Kröger

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Aufräumarbeiten am Sonntagmorgen: Der Geldautomat der Volksbank an der Kirchvordener Straße in Vöhrum wurde gesprengt.Fotos (2): Ralf Büchler/Marc Ludwig

Vöhrum. Einen unglaublich lauten Knall hat es in der Nacht zu Sonntag um 3.15 Uhr in der Vöhrumer Volksbank Brawo an der Kirchvordener Straße gegeben. Anwohner wurden von der Detonation wach. Drei Männer haben in der Bank einen Geldautomaten gesprengt. Fenster- und Türglas flog auf die Straße.

Sofort wurden die Polizei und die Feuerwehr Vöhrum alarmiert. Peines Polizeisprecher Malten Jansen sagt: „Laut Zeugenaussagen waren es drei Männer – zwei in der Bank und einer in einem dunklen Audi –, die den Geldautomaten im Vorraum der Volksbank gesprengt haben.“ Die Täter konnten unerkannt mit dem Audi fliehen. Ob oder wie viel Geld gestohlen wurde, ist laut Polizei noch unbekannt. Experten der Spurensicherung waren in der Nacht vor Ort, um Beweise zu sichern.

Das Gebäude wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, ist nach Angaben der Feuerwehr aber nicht einsturzgefährdet. Auch die Schadenshöhe ist noch unklar.

Stefan Honrath, Leiter der Peiner Volksbank-Brawo-Direktion, war auch vor Ort. Er sagt: „Wir sind nachts alarmiert worden und haben sofort alle notwendigen Informationswege eingeleitet und das Gebäude gesichert. Glücklicherweise waren zur Tatzeit keine Personen in der Filiale.“ Er ist schockiert, dass das Gebäude durch die Detonation total zerstört wurde. Nicht nur der Vorraum mit dem Geldautomaten sei komplett kaputt, nein, die ganze Filiale. „Fenster- und Türglas sind zerborsten und auf der Kirchvordener Straße gelandet, und daher musste die Straße bis in die Morgenstunden des Sonntags gesperrt werden“, so Honrath.

Die Volksbank-Filiale, in der normalerweise zwei Mitarbeiter tätig sind, werde jetzt mit Platten abgesichert, gesäubert und sei natürlich bis auf Weiteres geschlossen. Der Leiter erklärt: „Unsere Kunden in Vöhrum können ab Montag ersatzweise die Filiale in Schwicheldt nutzen.“ Die Polizei Peine sucht Zeugen, die sich unter Telefon (0 51 71) 99 90 melden sollen.

Sprengungen von Geldautomaten in Banken hat es in Peine schon öfter gegeben. Zum Beispiel ist im Januar 2020 ein maskierter Täter nachts in die Commerzbank an der Breiten Straße eingedrungen. Zeugen hatten damals gegen 5.20 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmiert, als dichter Rauch aus dem Gebäude quoll. Nachdem die Feuerwehr das Feuer im Vorraum gelöscht hatte, entdeckten Ermittler im Foyer der Bank eine Gasflasche. Daraus schloss die Polizei, dass der Geldautomat mit einem Gasgemisch gesprengt wurde. In der Commerzbank-Filiale entstand ein Schaden von mehr als 50 000 Euro. Die Geschäftsräume mussten monatelang renoviert werden.

■ Und im Juli 2020 wurde – ganz in der Nähe der Commerzbank – in den frühen Morgenstunden der Geldautomat in der Filiale der Deutschen Bank in der Peiner Fußgängerzone von Kriminellen gesprengt. Dabei hat man den Selbstbedienungsbereich der Bank komplett zerstört.

Samstag, 22. Januar 2022

Strecke gesperrt: Regionalbahn kollidiert bei Vöhrum mit Mini-Bagger

Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt – Pendler und Reisende mussten sich am Freitag auf Verspätungen einstellen

Von Christian Meyer, Fotos im DigAV

Ein Polizist steht nach dem Unfall neben einem stark beschädigten Bagger auf der Bahnstrecke bei Vöhrum. Ein Zug der Westfalen-Bahn war mit dem Mini-Bagger kollidiert.Fotos: Bundespolizei/Frankenberg/dpa

Vöhrum. Riesenschreck für den Lokführer und rund 70 Reisende: Eine Regionalbahn ist nach Polizeiangaben am Freitagmorgen gegen 10.30 Uhr an einer Baustelle bei Vöhrum mit einem Mini-Bagger kollidiert. Sie war auf dem Weg in Richtung Hannover. „Offenbar stand das Baustellenfahrzeug wohl zu nah an den Gleisen“, sagte Bundespolizei-Sprecher Martin Ackert. Die Bundespolizei Hannover ermittelt nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Die gute Nachricht: Verletzt wurde bei dem Zusammenprall am Bahnübergang in der Verlängerung des Hainwaldwegs offenbar niemand. „Auch dem Lokführer geht es gut, offensichtlich war der Zug nicht in voller Geschwindigkeit unterwegs“, bestätigte ein Sprecher der Westfalenbahn.

Auch ein Einsatz der Feuerwehr war nicht nötig. Doch der Unfall hatte Folgen für viele Pendler und Zugreisende auf der Strecke zwischen Braunschweig und Hannover. Die Strecke musste zeitweise gesperrt und Züge umgeleitet werden, es gab Verspätungen. Schäden im Frontbereich des Zuges weisen auf den Zusammenprall hin, die Regionalbahn war aber noch fahrtüchtig und konnte in die Werkstatt gefahren werden. Gegen 12.30 Uhr wurde die Strecke in Richtung Braunschweig nach Polizei-Angaben wieder freigegeben. Das Gleis in Richtung Hannover war noch etwas länger gesperrt. Am Nachmittag gab es sogar noch einmal eine Komplett-Sperrung: „Ein Kran wurde geordert, der den Bagger aus dem Gleisbereich heben soll“, erläuterte Bundespolizei-Sprecher Martin Ackert.

Über die Höhe des Schadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.

F Ortsrat Vöhrum will Kosten für DGH-Sanierung ermitteln lassen

Ein weiterer Aufschub der Instandsetzung sei nicht möglich – Auch Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt war Thema

Galerie öffnen, Foto im DigAV

Das Vöhrumer Dorfgemeinschaftshaus ist ein Sanierungsfall. Doch bislang fehlte das Geld, um den Bau zu ertüchtigen. Foto: Ralf Büchler

Vöhrum. Die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses (DGH), Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt und die Schulhof-Neugestaltung der Hainwaldschule: Drei spannende Themen hat es bei der Sitzung des Ortsrates Vöhrum/Eixe/Landwehr gegeben. Wie Ortsbürgermeister Dr. Ingo Reinhardt (Wählergemeinschaft) erläuterte, gehe es im Fall DGH am Hainwaldweg vorerst um die Ermittlung der Sanierungskosten. Ein entsprechender Antrag zum Haushalt 2022 wurde von den beiden Ortsratsfraktionen beschlossen.

Reinhardt verwies in diesem Zusammenhang auf den Gebietsänderungsvertrag von 1974, der „wie ein Ehevertrag zu sehen“ sei. „Hier hat sich die Stadt Peine verpflichtet, die eingebrachten Immobilien zu erhalten, und zwar so, dass die Ausgestaltung und Benutzung nicht beeinträchtigt wird“. Thomas Zwiebler (SPD) machte deutlich, dass es sich hier nicht um Planungskosten handele, sondern um den ersten Schritt einer Kostenschätzung auf Grundlage einer Vorplanung.

In ihrem gemeinsamen Antrag machen die Fraktion „Gemeinsam für Vöhrum/Eixe/Landwehr – Wählergemeinschaft“ und die Gruppe SPD/Grüne deutlich, dass die Sanierungsbedürftigkeit des Dorfgemeinschaftshaus sich schon über zehn Jahre hinzieht und immer zu Gunsten anderer wichtiger Projekte in Vöhrum hinten angestellt wurde. Beide betonten, dass die Sanierung nicht mehr weiter hinausgezögert werden kann. Vöhrum habe keine Gaststätten mehr mit Räumen für größere Versammlungen. Daher sei das Dorfgemeinschaftshaus mittlerweile der einzige Ort, an dem noch größere Veranstaltungen stattfinden könnten, hieß es.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Ortsratsitzung war die angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzung vor dem Altenheim an der Kirchvordener Straße. Reinhardt machte deutlich, dass dem Ortsrat diese Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 auf der geplanten Streckenlänge von nur rund 75 Metern nicht als ausreichend erscheint. „Im Unterschied zur Verwaltung sieht der Ortsrat in Sachen Verkehrssicherheit die Prävention statt Unfallstatistik im Vordergrund“, argumentiert der Ortsbürgermeister.

„Außerdem muss geprüft werden, ob ein Tempolimit für den gesamten Bereich der Kirchvordener Straße aus Gründen des Lärmschutzes oder der Abgase erforderlich ist“, sagt Reinhardt. Ein entsprechender Antrag zur Prüfung einer Geschwindigkeitsreduzierung in der Ortsdurchfahrt zum Schutz der Anwohner vor Lärm und Abgasen wurde von Björn Borchfeldt (Wählergemeinschaft) gestellt und vom Ortsrat einstimmig beschlossen.

Zwecks Schulhofsanierung und Aufwertung der Spielgeräte an der Hainwaldschule stellten die beiden Ortsratsfraktionen einen weiteren gemeinsamen Antrag zum Haushalt. Reinhardt verwies in diesem Zusammenhang auf den im Etatentwurf bereits aufgeführten Betrag von 200 000 Euro für die Schulhofsanierung.

„Wir wollen jedoch verhindern, dass sich die Verfahrensweise mit den Schultoiletten wiederholt“, so der Ortsbürgermeister. Hintergrund: Es hatte einen langen Streit wegen stinkender Toiletten gegeben.

„Stattdessen wollen wir gemeinsam mit der Schulleitung und dem Schulelternrat in die Vorplanung einbezogen werden und die Maßnahme steuern“. Auch Thomas Zwiebler (SPD) machte deutlich, dass es wichtig ist, die Schulleitung und die Kinder in die Planung einzubeziehen, da sonst „an den Wünschen der Betroffenen vorbeigeplant wird“. red

Hainwaldschule: Versammlung online

Die Versammlung findet online statt. foto: archiv

Vöhrum. Wegen Corona findet die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Hainwaldschule Vöhrum am Dienstag, 25. Januar, um 19 Uhr wegen nicht in der Mensa sondern online statt. Für weitere Informationen kann man sich an foerderev-hainwaldschule@

gmx.de wenden.

reitag, 21. Januar 2022

Donnerstag, 20. Januar 2022

IGS Peine wird Projektschule:

Robotik-Labor soll eingerichtet werden

Fördergeld kommt von der Landesinitiative N-21 – Vorbereitung der Schüler auf die digitale Arbeitswelt

Von Dennis Nobbe

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Die Integrierte Gesamtschule Peine ist von der Landesinitiative N-21 offiziell als Projektschule im Bereich Mensch-Roboter-Kollaboration ausgezeichnet worden.Fotos: IGS Peine

Vöhrum. Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Peine soll ein eigenes Robotik-Labor bekommen: Den Zuschlag und die finanziellen Mittel für den Aufbau gab es jetzt im Rahmen der Landesinitiative N-21 „Menschen-Roboter-Kollaboration – Robonatives“. Eine entsprechende Auszeichnung wurde der Schule an der Pelikanstraße in Vöhrum ebenfalls verliehen.

Das Robotik-Labor soll die Schüler noch besser auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten. „Schon jetzt ist die IGS Peine in diesem Bereich hervorragend aufgestellt“, macht Schulleiterin Ulla Pleye deutlich. So würden etwa die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie das Kollegium mit iPads arbeiten.

Zur Vorbereitung auf die Anforderungen der digitalen Gesellschaft würden auch die Wahlpflichtkurse in den Bereichen Informatik und Technik beitragen. Diese gehören zum festen Bestandteil des IGS-Angebots und werden durch einen Zertifikatskurs im Bereich Datenverarbeitung ergänzt. Der Fachbereichsleiter für Mathematik und Neue Technologien, Dr. Burkhard Höfling, freut sich über die Einrichtung des Robotik-Labors, denn „in Informatik bietet das Roboterlabor im Lernbereich ‚Automatisierte Prozesse’ den Schülerinnen und Schülern vielfältige neue Möglichkeiten, ihr Wissen praktisch anzuwenden.“

Die Themen Robotik und Industrie 4.0 seien an der IGS Peine nicht neu. Beispielsweise werde in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften bereits mit 3D-Druck und Lego-Robotern gearbeitet. Thomas Seifert, Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft/Technik (AWT), möchte das Robotik-Angebot noch fester in das schulische Berufsorientierungskonzept der IGS einbinden. Da technische Fachkräfte gefragt seien, sei es das Ziel, dass Schüler auf diesem Gebiet praktische Erfahrungen sammeln können. Zudem solle „die Neugier und die Faszination für informationstechnische Berufe“ geweckt werden. „Parallel dazu planen wir, dass regionale Unternehmen und Hochschulen aus dem Bereich Robotik ihre Ausbildungsmöglichkeiten hier bei uns an der IGS Peine vorstellen und gemeinsam mit uns im Robotik-Labor tätig sind“, so Seifert.

Auch für Dieter H. König, Fachmoderator für AWT und Fachlehrer für Informatik, sei ein eigenes Robotik-Labor an der IGS ideal, „um wesentliche Prinzipien der Digitalität und Automatisierung sowohl im Alltag als auch in der Industrie 4.0 zu vermitteln“. Insbesondere durch die Verzahnung von Robotik und traditionellen Techniken würden die grundlegenden Kompetenzen entwickelt, die in „der immer technisierteren Welt“ unabdingbar seien.

König, Seifert, Höfling und Nick Plöger haben als die federführenden Lehrkräfte und Experten das Robotik-Labor geplant sowie ein jahrgangs- und fächerübergreifendes Konzept zur Nutzung erstellt. Dabei spielt die Anschaffung mehrerer Roboterarme eine zentrale Rolle. Diese könnten sogar von den jüngsten Schülern so programmiert werden, dass die Roboter schreiben, zeichnen und Produkte im 3D-Druckverfahren herstellen.

Für die höheren Jahrgänge seien komplexere Lernszenarien vorgesehen. Hier sollen beispielsweise Hochregallager und Produktionsstraßen konzipiert und in Verbindung mit Konstruktionen aus den Wahlpflichtkursen Technik umgesetzt werden.

Seit einem Jahr laufen die Vorbereitungen für die Einrichtung des Labors auf Hochtouren. Damit gingen auch die Vermittlung von theoretischen Grundlagen der Robotik aus dem Bereich Messen, Steuern und Regeln einher.

Dienstag, 18. Januar 2022

1000-Jahr-Feier: Vöhrum sucht Unterstützer

Das Logo zum Festjahr. foto: privat

Vöhrum. Das Festjahr „Vöhrum – tausend Jahre und mehr“ soll mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert werden. Dazu hat das Festkomitee vom Heimat- und Kulturverein Vöhrum-Eixe-Landwehr ein Sponsoringkonzept erstellt, an dem auch schon viele Unternehmen teilnehmen.

Da die Marketingangebote bald starten sollen, haben Vöhrumer Unternehmen noch bis zum 28. Januar Zeit, sich für die Teilnahme zu melden. Es sind fünf Möglichkeiten vorgesehen, die Informationen und Logos der Unternehmen zu veröffentlichen: Ortskarte, Festschrift, Werbebanner, Ziegelwand im Bürgerhaus und Internetseite.

Nähere Details zum Sponsoringkonzept erhalten die Unternehmen auf Anfrage unter heikuvoeeila@gmx.de, der E-Mail-Adresse des Heimat- und Kulturvereins.

Montag, 17. Januar 2022

Neue Großtagespflege in Vöhrum mit Plätzen für Krippenkinder

Daniela Becker und Jana-Alison Dobs wollen ab Februar bis zu zehn unter Dreijährige betreuen

Von Kerstin Wosnitza

Daniela Becker (l.) und Jana-Alison Dobs eröffnen in Vöhrum die „Kindertagespflege Sonnenschein“. fotos: privat

Vöhrum. Eltern von kleinen Kindern können ein Lied davon singen: Betreuungsplätze für den Nachwuchs sind in Peine extrem knapp. In diese Lücke stoßen jetzt Jana-Alison Dobs und Daniela Becker mit einer neuen Großtagespflege für Kinder im Krippenalter. Im Februar wird die Einrichtung mit dem Namen „Kindertagespflege Sonnenschein“ in eigens dafür eingerichteten Räumen an der Burgdorfer Straße 15a in Vöhrum eröffnet. Am Samstag haben die beiden Frauen interessierte Familien zu einem Tag der offenen Tür eingeladen – unter Einhaltung der Corona-Regeln, versteht sich. Hell und freundlich präsentieren sich die Räume: Auf rund 85 Quadratmetern ist Platz zum Spielen, Toben, Kuscheln, Basteln und – für kleine Kinder sehr wichtig – schlafen. „Wir verstehen uns als familiäre Großtagespflege“, sagt Dobs. Die 26-Jährige ist gelernte Erzieherin mit einigen Jahren Berufserfahrung und Mutter eines zweijährigen Sohnes. „Es ist uns wichtig, das die Eltern sich bewusst für das Modell Tagespflege entscheiden und die Kinder dann bis zum Übergang in den Kindergarten bei uns bleiben. Eine Kontinuität in der Gruppe ist wichtig für die Kleinen“, sagt Dobs. Becker ist nicht nur ihre Partnerin, sondern auch ihre künftige Schwägerin. Die 41-Jährige ist Tagesmutter und hat einen zehnjährigen Sohn. Die beiden Frauen haben genaue Vorstellungen von ihrer künftigen Arbeit. „Wir werden großen Wert darauf legen, die Selbstständigkeit der Kinder und ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu fördern“, betonen sie. Die kleinen sollen ihren Möglichkeiten entsprechend in die Gestaltung des Alltags einbezogen werden. „Wir arbeiten nach dem sogenannten Situationsansatz. Das heißt, wir werden versuchen, die gerade aktuellen Themen und Interessen der Kinder aufzufangen und in Spielideen umzuwandeln“, erklärt Becker.

Das Interesse am Tag der offenen Tür war groß, die ersten Plätze sind bereits vergeben und die Frauen haben allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Aber einen Wermutstropfen gibt es bei aller Euphorie doch: „Mitten in unserer Planungsphase wurde das neue Kita-Gesetz verabschiedet, das uns unmittelbar trifft: Eigentlich dürfen wir zehn Kinder betreuen. Sind aber drei oder mehr unter zwei – und das ist einer Einrichtung für Jungen und Mädchen im Krippenalter schnell der Fall – dürfen wir nur acht Kinder aufnehmen. Das ist natürlich ein großer Unterschied, der sich auf die Kostenkalkulation auswirkt. Verstehen können wir diese Vorgabe nicht, zumal Tagesmütterallein bis zu fünf Kinder bei sich zu Hause betreuen dürfen – unabhängig von deren Alter“, erklärt Becker. Deshalb unterstützen die Frauen eine Petition zu diesem Thema.

Bilder zum Artikel sind als Screenhot gespeichert im DigAV des Heimat- und Kulturverein.

Freitag, 14. Januar 2022

Offene Tür in neuer Kinder-Tagespflege

Vöhrum. Eine neue Großtagespflege eröffnet im Februar in Vöhrum. Am morgigen Samstag öffnen die beiden Betreiberinnen Jana-Alison Dobs (Erzieherin) und Daniela Becker (Tagesmutter) die neuen Räume an der Burgdorfer Straße 15a von 9 bis 18 Uhr für einen Tag der offenen Tür für interessierte Eltern. Betreut werden können bis zu zehn Kinder vom Säuglingsalter bis zu drei Jahren. Kernzeiten sind Montag bis Freitag von 7.30 bis 14.30 oder 8 bis 15 Uhr. Um die Corona-Regeln einhalten zu können, wird um eine telefonische Voranmeldung unter der Rufnummer (01 77) 3 50 81 20 gebeten.

IGS Peine: Anmeldung für Oberstufe

Vöhrum. Die Anmeldung für die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe für das Schuljahr 2022/23 an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Peine in Vöhrum ist vom 7. bis 25. Februar möglich.

Auf www.igspeine.de sind die nötigen Anmeldeanträge abrufbar. Mit dem ausgefüllten Anmeldeantrag und dem aktuellen Halbjahreszeugnis kann man sich dann anmelden. „Selbstverständlich und noch viel mehr als in anderen Jahren stehe ich auch in diesem Jahr für Rückfragen und Gespräche zur Verfügung – telefonisch, persönlich in Kleingruppen oder per Videokonferenz“, sagt Oberstufenleiterin Dr. Andrea Marschall-Langemann.

Erste Info-Veranstaltungen für Eltern finden bereits am Dienstag, 18. Januar, ab 17 Uhr statt. Weitere Info-Veranstaltungen können nach individueller Absprache (per Mail oder telefonisch) erfolgen.

Donnerstag, 20. Januar 2022

IGS Peine wird Projektschule:

Robotik-Labor soll eingerichtet werden

Fördergeld kommt von der Landesinitiative N-21 – Vorbereitung der Schüler auf die digitale Arbeitswelt

Von Dennis Nobbe

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Die Integrierte Gesamtschule Peine ist von der Landesinitiative N-21 offiziell als Projektschule im Bereich Mensch-Roboter-Kollaboration ausgezeichnet worden.Fotos: IGS Peine

Vöhrum. Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Peine soll ein eigenes Robotik-Labor bekommen: Den Zuschlag und die finanziellen Mittel für den Aufbau gab es jetzt im Rahmen der Landesinitiative N-21 „Menschen-Roboter-Kollaboration – Robonatives“. Eine entsprechende Auszeichnung wurde der Schule an der Pelikanstraße in Vöhrum ebenfalls verliehen.

Das Robotik-Labor soll die Schüler noch besser auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten. „Schon jetzt ist die IGS Peine in diesem Bereich hervorragend aufgestellt“, macht Schulleiterin Ulla Pleye deutlich. So würden etwa die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie das Kollegium mit iPads arbeiten.

Zur Vorbereitung auf die Anforderungen der digitalen Gesellschaft würden auch die Wahlpflichtkurse in den Bereichen Informatik und Technik beitragen. Diese gehören zum festen Bestandteil des IGS-Angebots und werden durch einen Zertifikatskurs im Bereich Datenverarbeitung ergänzt. Der Fachbereichsleiter für Mathematik und Neue Technologien, Dr. Burkhard Höfling, freut sich über die Einrichtung des Robotik-Labors, denn „in Informatik bietet das Roboterlabor im Lernbereich ‚Automatisierte Prozesse’ den Schülerinnen und Schülern vielfältige neue Möglichkeiten, ihr Wissen praktisch anzuwenden.“

Die Themen Robotik und Industrie 4.0 seien an der IGS Peine nicht neu. Beispielsweise werde in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften bereits mit 3D-Druck und Lego-Robotern gearbeitet. Thomas Seifert, Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft/Technik (AWT), möchte das Robotik-Angebot noch fester in das schulische Berufsorientierungskonzept der IGS einbinden. Da technische Fachkräfte gefragt seien, sei es das Ziel, dass Schüler auf diesem Gebiet praktische Erfahrungen sammeln können. Zudem solle „die Neugier und die Faszination für informationstechnische Berufe“ geweckt werden. „Parallel dazu planen wir, dass regionale Unternehmen und Hochschulen aus dem Bereich Robotik ihre Ausbildungsmöglichkeiten hier bei uns an der IGS Peine vorstellen und gemeinsam mit uns im Robotik-Labor tätig sind“, so Seifert.

Auch für Dieter H. König, Fachmoderator für AWT und Fachlehrer für Informatik, sei ein eigenes Robotik-Labor an der IGS ideal, „um wesentliche Prinzipien der Digitalität und Automatisierung sowohl im Alltag als auch in der Industrie 4.0 zu vermitteln“. Insbesondere durch die Verzahnung von Robotik und traditionellen Techniken würden die grundlegenden Kompetenzen entwickelt, die in „der immer technisierteren Welt“ unabdingbar seien.

König, Seifert, Höfling und Nick Plöger haben als die federführenden Lehrkräfte und Experten das Robotik-Labor geplant sowie ein jahrgangs- und fächerübergreifendes Konzept zur Nutzung erstellt. Dabei spielt die Anschaffung mehrerer Roboterarme eine zentrale Rolle. Diese könnten sogar von den jüngsten Schülern so programmiert werden, dass die Roboter schreiben, zeichnen und Produkte im 3D-Druckverfahren herstellen.

Für die höheren Jahrgänge seien komplexere Lernszenarien vorgesehen. Hier sollen beispielsweise Hochregallager und Produktionsstraßen konzipiert und in Verbindung mit Konstruktionen aus den Wahlpflichtkursen Technik umgesetzt werden.

Seit einem Jahr laufen die Vorbereitungen für die Einrichtung des Labors auf Hochtouren. Damit gingen auch die Vermittlung von theoretischen Grundlagen der Robotik aus dem Bereich Messen, Steuern und Regeln einher.

Dienstag, 18. Januar 2022

1000-Jahr-Feier: Vöhrum sucht Unterstützer

Das Logo zum Festjahr. foto: privat

Vöhrum. Das Festjahr „Vöhrum – tausend Jahre und mehr“ soll mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert werden. Dazu hat das Festkomitee vom Heimat- und Kulturverein Vöhrum-Eixe-Landwehr ein Sponsoringkonzept erstellt, an dem auch schon viele Unternehmen teilnehmen.

Da die Marketingangebote bald starten sollen, haben Vöhrumer Unternehmen noch bis zum 28. Januar Zeit, sich für die Teilnahme zu melden. Es sind fünf Möglichkeiten vorgesehen, die Informationen und Logos der Unternehmen zu veröffentlichen: Ortskarte, Festschrift, Werbebanner, Ziegelwand im Bürgerhaus und Internetseite.

Nähere Details zum Sponsoringkonzept erhalten die Unternehmen auf Anfrage unter heikuvoeeila@gmx.de, der E-Mail-Adresse des Heimat- und Kulturvereins.

Montag, 17. Januar 2022

Neue Großtagespflege in Vöhrum mit Plätzen für Krippenkinder

Daniela Becker und Jana-Alison Dobs wollen ab Februar bis zu zehn unter Dreijährige betreuen

Von Kerstin Wosnitza

Daniela Becker (l.) und Jana-Alison Dobs eröffnen in Vöhrum die „Kindertagespflege Sonnenschein“. fotos: privat

Vöhrum. Eltern von kleinen Kindern können ein Lied davon singen: Betreuungsplätze für den Nachwuchs sind in Peine extrem knapp. In diese Lücke stoßen jetzt Jana-Alison Dobs und Daniela Becker mit einer neuen Großtagespflege für Kinder im Krippenalter. Im Februar wird die Einrichtung mit dem Namen „Kindertagespflege Sonnenschein“ in eigens dafür eingerichteten Räumen an der Burgdorfer Straße 15a in Vöhrum eröffnet. Am Samstag haben die beiden Frauen interessierte Familien zu einem Tag der offenen Tür eingeladen – unter Einhaltung der Corona-Regeln, versteht sich. Hell und freundlich präsentieren sich die Räume: Auf rund 85 Quadratmetern ist Platz zum Spielen, Toben, Kuscheln, Basteln und – für kleine Kinder sehr wichtig – schlafen. „Wir verstehen uns als familiäre Großtagespflege“, sagt Dobs. Die 26-Jährige ist gelernte Erzieherin mit einigen Jahren Berufserfahrung und Mutter eines zweijährigen Sohnes. „Es ist uns wichtig, das die Eltern sich bewusst für das Modell Tagespflege entscheiden und die Kinder dann bis zum Übergang in den Kindergarten bei uns bleiben. Eine Kontinuität in der Gruppe ist wichtig für die Kleinen“, sagt Dobs. Becker ist nicht nur ihre Partnerin, sondern auch ihre künftige Schwägerin. Die 41-Jährige ist Tagesmutter und hat einen zehnjährigen Sohn. Die beiden Frauen haben genaue Vorstellungen von ihrer künftigen Arbeit. „Wir werden großen Wert darauf legen, die Selbstständigkeit der Kinder und ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu fördern“, betonen sie. Die kleinen sollen ihren Möglichkeiten entsprechend in die Gestaltung des Alltags einbezogen werden. „Wir arbeiten nach dem sogenannten Situationsansatz. Das heißt, wir werden versuchen, die gerade aktuellen Themen und Interessen der Kinder aufzufangen und in Spielideen umzuwandeln“, erklärt Becker.

Das Interesse am Tag der offenen Tür war groß, die ersten Plätze sind bereits vergeben und die Frauen haben allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Aber einen Wermutstropfen gibt es bei aller Euphorie doch: „Mitten in unserer Planungsphase wurde das neue Kita-Gesetz verabschiedet, das uns unmittelbar trifft: Eigentlich dürfen wir zehn Kinder betreuen. Sind aber drei oder mehr unter zwei – und das ist einer Einrichtung für Jungen und Mädchen im Krippenalter schnell der Fall – dürfen wir nur acht Kinder aufnehmen. Das ist natürlich ein großer Unterschied, der sich auf die Kostenkalkulation auswirkt. Verstehen können wir diese Vorgabe nicht, zumal Tagesmütterallein bis zu fünf Kinder bei sich zu Hause betreuen dürfen – unabhängig von deren Alter“, erklärt Becker. Deshalb unterstützen die Frauen eine Petition zu diesem Thema.

Bilder zum Artikel sind als Screenhot gespeichert im DigAV des Heimat- und Kulturverein.

Freitag, 14. Januar 2022

Offene Tür in neuer Kinder-Tagespflege

Vöhrum. Eine neue Großtagespflege eröffnet im Februar in Vöhrum. Am morgigen Samstag öffnen die beiden Betreiberinnen Jana-Alison Dobs (Erzieherin) und Daniela Becker (Tagesmutter) die neuen Räume an der Burgdorfer Straße 15a von 9 bis 18 Uhr für einen Tag der offenen Tür für interessierte Eltern. Betreut werden können bis zu zehn Kinder vom Säuglingsalter bis zu drei Jahren. Kernzeiten sind Montag bis Freitag von 7.30 bis 14.30 oder 8 bis 15 Uhr. Um die Corona-Regeln einhalten zu können, wird um eine telefonische Voranmeldung unter der Rufnummer (01 77) 3 50 81 20 gebeten.

IGS Peine: Anmeldung für Oberstufe

Vöhrum. Die Anmeldung für die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe für das Schuljahr 2022/23 an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Peine in Vöhrum ist vom 7. bis 25. Februar möglich.

Auf www.igspeine.de sind die nötigen Anmeldeanträge abrufbar. Mit dem ausgefüllten Anmeldeantrag und dem aktuellen Halbjahreszeugnis kann man sich dann anmelden. „Selbstverständlich und noch viel mehr als in anderen Jahren stehe ich auch in diesem Jahr für Rückfragen und Gespräche zur Verfügung – telefonisch, persönlich in Kleingruppen oder per Videokonferenz“, sagt Oberstufenleiterin Dr. Andrea Marschall-Langemann.

Erste Info-Veranstaltungen für Eltern finden bereits am Dienstag, 18. Januar, ab 17 Uhr statt. Weitere Info-Veranstaltungen können nach individueller Absprache (per Mail oder telefonisch) erfolgen.

Mittwoch, 12. Januar 2022

Vöhrum: Experten weihen archäologische Hinweistafel ein

„Die Vöhrumer Landwehr – eine mittelalterliche Grenzbefestigung“ am Rande des Neubaugebiets

Von Eckhard Bruns

Von links: Rolf Ahlers Susanne Reimann, Jutta Salzmann, Manfred Pape, Thomas Budde und der Vöhrumer Ortsbürgermeister Dr. Ingo Reinhardt bei der Einweihung der archäologischen Hinweistafel.Foto: Eckhard Bruns

Vöhrum. Jetzt hat Rolf Ahlers, Mitglied der Arbeitsgruppe Heimatpfleger der Braunschweigischen Landschaft, eine Informationstafel zur Vöhrumer Landwehr offiziell übergeben.

Die Arbeitsgruppe Heimatpfleger der Braunschweigischen Landschaft hatte bereits im Januar 2020 die archäologische Hinweistafel „Die Vöhrumer Landwehr – eine mittelalterliche Grenzbefestigung“ – in Kooperation mit der Stadt Peine – am Rande des Vöhrumer Neubaugebiets „Am Heerbruch“ aufgestellt. Spaziergänger werden dort mit interessanten Informationen, einem historischen Landkartenauszug, sowie Zeichnungen auf besondere, regionalgeschichtlich relevante Ereignisse in der Region der Braunschweigischen Landschaft aufmerksam gemacht. Zur Übergabe, die wegen Corona erst jetzt stattfand, kamen Manfred Pape, Kreisheimatpfleger in Peine und Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Heimatpfleger, Archäologe Thomas Budde, Vöhrums Ortsbürgermeister Dr. Ingo Reinhardt, der zugleich Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins Vöhrum-Eixe-Landwehr ist, Jutta Salzmann und Susanne Reimann, von der Stadt Peine sowie Rolf Ahlers, Delegierter des Landkreises Peine im erweiterten Vorstand der Braunschweigischen Landschaft, zusammen, um die Tafel offiziell zu enthüllen. Ahlers sagt: „Die Tafel verweist anschaulich auf die wenigen heute noch sichtbaren Reste der Vöhrumer Landwehr als mittelalterliche Grenzbefestigung und vor allem auf die umfangreichen Grabungsergebnisse von 2015 bis 2017 im Neubaugebiet am Hainwaldweg, durch die ein wichtiger Teil der Befestigungsanlage komplett rekonstruiert werden konnte.“ Den Text und die Abbildungen auf der Tafel wurden vom Archäologen Thomas Budde aus Abbensen erstellt. Für das Design sorgte Sven Rhode aus Klein-Ilsede. Das Umfeld im Bereich des Schildes hat man weitgehend naturbelassen.

Es ist bereit die zweite Informationstafel dieser Art in Vöhrum, das erste Hinweisschild steht am Grabungsort der ehemaligen Wasserburg im Niederungsgebiet der dortigen Fuhse.

Dienstag, 11. Januar 2022

Kita-Plätze, Vereine, Schulen: Das wünschen sich Peines Ortsbürgermeister

Neue und wiedergewählte Ortsvorsteher sprechen über ihre wichtigsten Themen

Von Kerstin Wosnitza

und Nina Schacht

Peine. Mit den Kommunalwahlen im September hat sich auch die Zusammensetzung der Ortsräte in den Peiner Ortschaften verändert, die Ortsbürgermeister wurden neu oder wieder gewählt. Nun blicken sie auf das erste vollständige Jahr dieser Wahlperiode. Was wünschen sich die Ortsbürgermeister für ihre Ortschaften? Was sind die wichtigsten Themen für ihren Ort? Und ihr großes Ziel für die aktuelle Wahlperiode? Wir haben nachgefragt.

…vöhrum.de stellt hier nur die Darstellung unseres Ortsbürgermeisters Dr. Ingo Reinhardt dar

Vöhrum: 1000-Jahr-Feier steht an

Dr. Ingo Reinhardt (Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Vöhrum-Eixe-Landwehr“ ist neuer Ortsbürgermeister in Vöhrum-Eixe-Landwehr. Das sind seine wichtigsten Themen im Ort dieses Jahr: Die Ausrichtung des Festjahres „Vöhrum – tausend Jahre und mehr“ und die Herausgabe der neuen Vöhrumer Ortschronik. Beides habe der Ortsrat an den Heimat- und Kulturverein Vöhrum-Eixe-Landwehr delegiert. Weiterhin soll der Umbau des Kinderspielkreises Eixe realisiert werden.

Dr. Reinhardt weiter: „Die großen Ziele für die aktuelle Wahlperiode sind zwei Punkte: Zum einen der Neubau einer Kindertagesstätte in Vöhrum, um den hohen Fehlbedarf an Plätzen zu decken, und zum anderen die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses Vöhrum, das als Veranstaltungsstätte für Vereine und Privatpersonen durch den Wegfall der Gastwirtschaften immer wichtiger wird.“

Montag, 10. Januar 2022

Keine geselligen Beisammensein – Naturmaterial für Ökogarten und Jägerschaft

Von Nicole Laskowski

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Das Team in Vöhrum: Die Bäume wurden vor Ort geschreddert.Fotos (3): Nicole laskowski

Kreis Peine. Schon zum zweiten Mal in Folge konnte das beliebte Einsammeln der Weihnachtsbäume kurz nach dem Dreikönigstag wegen der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden. Die Freiwilligen Feuerwehren vor Ort machten das Beste daraus und freuten sich sowohl über die strahlende Wintersonne am Samstag als auch über die große Resonanz bei den Alternativangeboten.

„Wir haben seit heute früh regen Zulauf. Jetzt ist es 12 Uhr und es waren schon 70 Leute da. Drei Stunden haben wir noch“, berichtete Andreas Schneider, Ortsbrandmeister von Vöhrum. Gemeinsam mit acht Kameradinnen und Kameraden nahm er vor dem Gerätehaus am Eichholz Tannenbäume entgegen. Die Transportmethoden waren durchaus kreativ. Manche kamen mit dem Auto oder transportierten das ausgediente Traditionsgrün auf einem Bollerwagen. Andere zogen auch schon mal das Bäumchen hinter dem Fahrrad her oder trugen es per Pedes zum Gerätehaus.

„Normalerweise würde es hier jetzt nach Glühwein, Bratwurst und Waffeln duften und der Hof wäre voll. Wir gestalten das sonst immer als Gemeinschaftserlebnis für das Dorf und hoffen, dass das nächstes Jahr wieder möglich ist. Die Menschen vermissen es schon sehr“, erklärte Schneider, der in diesem Jahr alles entsprechend der geltenden Hygieneregeln organisiert hatte. Sogar eine Einbahnstraßenregelung gab es auf dem Platz vorm Gerätehaus.

Die abgeplünderten Tannenbäume wanderten einer nach dem anderen in den großen Schredder, den die Stadt Peine zur Verfügung gestellt hatte. Das geschredderte Grün flog dann in hohem Bogen auf einen großen Treckeranhänger, den samt Zugmaschine ein ehemaliger Feuerwehrkamerad bereitgestellt hatte. Die Ladung wird zum Ökogarten gefahren, wo die Freude über das Naturmaterial jedes Jahr groß ist.

Die Einwohner der Orte, in denen es keine spezielle Sammelaktion gab, müssen ihren Baum aber nicht wie in der Werbung eines bekannten Möbelhauses einfach auf die Straße werfen. Die Abfallwirtschafts- und Beschäftigungsbetriebe des Landkreises Peine (A+B) bieten im Januar eine kostenlose Entsorgungsaktion an. Bis Samstag, 15. Januar, können Weihnachtsbäume aus privaten Haushalten auf den Wertstoffhöfen sowie im Abfallentsorgungszentrum in Stedum abgegeben werden.

…Berichte aus anderen Orten folgen hier zwischen…

„Da noch ungewiss ist, ob in diesem Pandemie-Jahr die Osterfeuer stattfinden und die Bäume aus den Feuerwehrsammlungen möglicherweise beim Osterfeuer nicht verbrannt werden können, nehmen wir – nach Anmeldung – auch die von den Feuerwehren gesammelten Bäume an. Gemeinsam mit der Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) kümmern wir uns dann kostenlos um die fachgerechte Entsorgung. Wer seinen Baum allerdings erst nach dem Aktionszeitraum abgibt, muss die üblichen Gebühren zahlen“, so Brigitta Saal von A+B Peine.ng, PAZ, Januar 2022

Ortsräte tagen

am Donnerstag

Vöhrum/Schmedenstedt. Zwei Peiner Ortsräte tagen am Donnerstag, 13. Januar, jeweils um 19 Uhr. Der Ortsrat Vöhrum-Eixe-Landwehr trifft sich im Dorfgemeinschaftshaus Vöhrum am Hainwaldweg 10. Diskutiert wird über eine Temporeduzierung in der Ortsdurchfahrt und den Haushalt 2022.

Der ist auch Thema in der Schmedenstedter Mehrzweckhalle an der Smiedestidde 19. Daneben spricht der Ortsrat über den Bau eines Mehrzweckraumes an der Sporthalle und einen Schulneubau für den Verbund der Grundschulen Schmedenstedt und Woltorf.

Donnerstag, 6. Januar 2022

Sternsinger sammeln Spenden

Besuche in Vöhrum, Eixe, Röhrse und Abbensen

Von Mirja Polreich

Ein Bild aus 2021: Amelie und Ayla beim Verteilen der Segenspakete.Foto: Privat

Vöhrum. Die Sternsinger machen sich auf den Weg: Am Donnerstag, 6. Januar, und Freitag, 7. Januar, werden sie im Kreis Peine in elf Gruppen als große und kleine Könige im Einsatz für benachteiligte Kinder in aller Welt sein.

Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+22“ bringen die 47 Mädchen und Jungen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde im Alter von 5 bis 14 Jahren in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen in Vöhrum, Eixe, Röhrse und Abbensen und sammeln dabei Spenden für Gleichaltrige in Not.

In diesem Jahr startet die 64. Aktion des Dreikönigssingens, die es seit 1959 gibt. Mit ihrem aktuellen Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ machen die Sternsinger auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam.

„In vielen Ländern des globalen Südens ist die Kindergesundheit aufgrund schwacher Gesundheitssysteme und fehlender sozialer Sicherung stark gefährdet. In Afrika sterben täglich Babys und Kleinkinder an Mangelernährung, Lungenentzündung, Malaria und anderen Krankheiten, die man vermeiden oder behandeln könnte“, sagt die Organisatorin Kerstin Jankowksi. Die Folgen des Klimawandels und der Corona-Pandemie stellten zusätzlich eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar.

Im vergangenen Jahr konnten die Vöhrumer Sternsinger coronabedingt keine Hausbesuche durchführen. „Dafür waren die Kinder mit viel Eifer und Engagement dabei, Segenspäckchen zu gestalten und zu verteilen. Sie bastelten, malten und sägten sogar dafür“, berichtete Jankowski. So konnten im vergangenen Jahr 4467 Euro in Vöhrum, Eixe, Röhrse und Abbensen gesammelt werden – eine Rekordsumme.

Am Donnerstag, 6. Januar, ist um 9 Uhr eine kurze Aussendungsfeier auf dem alten Friedhof in Vöhrum geplant. Anschließend finden die Sternsingerbesuche ausschließlich vor der Haustür statt. Die Kinder sind getestet, tragen eine Maske und halten ausreichend Abstand. Am Freitag, 7. Januar, werden die Haushalte in Abbensen und Eixe ab 15 Uhr besucht.

Wer Sternsingerbesuch bekommen möchte, und noch nicht auf der Liste steht, kann sich unter der Telefonnummer (01 79) 7 56 16 45 anmelden.