Zeitungsartikel Mai 2020

Hinweis

vöhrum.de veröffentlicht unregelmäßig Artikel aus der Peiner Allgemeinen Zeitung PAZ und dem PAZ-Portal Unter uns. Keine Gewähr auf Vollständigkeit. Das Bildmaterial kann aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlicht werden, ist aber im Digitalen Archiv Vöhrum DigAV gespeichert.

Peiner Allgemeine Zeitung, PAZ, Mai 2020


Samstag, 30. Mai 2020

Vöhrumer Kirche feiert Jubiläum

Vöhrum: Die evangelische Kirche. FOTO: Michael Lieb

Vöhrum. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Vöhrum feiert am Pfingstmontag, 1. Juni, um 10.30 Uhr ihr 650-jähriges Bestehen mit einem Open Air-Gottesdienst. „Auf das große Fest rund um die Kirche muss in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise leider verzichtet werden“, sagt Pastorin Dorothea Wöller. Der Gottesdienst wird auf dem alten Friedhof abgehalten, der Eingang erfolgt am Backhausweg. Hier müssen Besucher ihre Kontaktdaten abgeben und vor dem Betreten des Geländes einen Mund-Nase-Schutz aufsetzen. Desinfektionsmittel für die Hände wird bereitgestellt. Die Stühle dürfen nicht verschoben werden, da die entsprechenden Abstände abgemessen sind. Gemeinsames Singen ist weiterhin nicht erlaubt. Dennoch begleitet Organistin Renate Mainusch den Gottesdienst musikalisch und wer mag, kann die Lieder mitsummen.

Mittwoch, 27. Mai 2020

Diebe stehlen Mountainbike

Vöhrum. Diebe sind in ein abgeschlossenes Carport an der Straße „Zum Hopfengarten“ in Vöhrum eingebrochen. Die Tat ereignete sich in der Zeit zwischen Sonntag, 17.30 Uhr, und Montag, 8.20 Uhr. Aus dem Carport stahlen die Täter ein Mountainbike der Marke Cube, Typ AMS 100. Die Höhe des Schadens beträgt schätzungsweise 1700 Euro.

Dienstag, 26. Mai 2020

Ausgerechnet zur Saison: Terrasse am „Eixer Haus am See“ abgerissen

Statiker stellte schwerwiegende Schäden an Konstruktion fest – Ersatz wohl erst im nächsten Jahr

Von Michael Lieb

Hofft auf eine schnelle Lösung: Der Wirt Christian Horneffer neben der abgerissenen Holzterrasse.foto: Thomas Kröger

Eixe. Bei Sonnenschein und einem kühlen Getränk entspannen und den Blick aufs Wasser genießen – das wird im „Eixer Haus am See“ in diesem Jahr nur eingeschränkt möglich sein. Nachdem bei einer Kontrolle festgestellt wurde, dass tragende Teile morsch sind, musste die zum Strand ausgerichtete Holzterrasse jetzt komplett abgerissen werden. „Wir hatten eigentlich gehofft, dass Ausbesserungsarbeiten reichen“, erklärt Matthias Adamski, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft (Wito), die den See im Auftrag des Landkreises Peine bewirtschaftet.

Ein paar Außensitzplätze bleiben zwar noch, doch der Großteil fällt erst einmal weg. Für Wirt Christian Horneffer kam der Abriss zur Unzeit: „Gerade zu Saisonbeginn – und dann noch unter Corona-Bedingungen mit Mindestabständen, wofür ja gerade Platz benötigt wird“, sagt er. Eine zeitnahe Lösung wird es wohl aber nicht geben.

„Geplant ist, im kommenden Jahr eine neue Terrasse aus Stein zu bauen, und damit die Attraktivität der Gastronomie zu steigern“, erklärt Adamski. Bis zum Herbst vergangenen Jahres sei man auch noch fest davon ausgegangen, dass die alte Holzterrasse bis dahin hält, vielleicht mit kleinen Reparaturen. Ein Statiker sei im April dann jedoch überraschend zu dem Ergebnis gekommen, dass das Risiko zu hoch ist, um die Holzkonstruktion noch weiter nutzen zu können.

Vergleichbarer Ersatz aus Holz hätte zwischen 15 000 und 20 000 Euro gekostet, so Adamski. Und die Haltbarkeit wäre dann eben auch wieder begrenzt. Deshalb wolle man weiter an der „großen Lösung“ arbeiten und Ersatz aus Stein bauen lassen. Gespräche mit der Stadt und dem Landkreis Peine liefen bereits, und man sei auch auf einem guten Weg, doch eine endgültige Entscheidung stehe noch aus, so der Wito-Chef.

Die Planung für die Steinterrasse laufen seit vergangenem Jahr. Sie soll auf jeden Fall behindertengerecht und von der Größe her ähnlich wie die alte Holzterrasse werden, erläutert Adamsi. Der zur Verfügung stehende Platz sei durch das angrenzende Landschaftsschutzgebiet begrenzt.

Für Adamski steht fest: „Wir sind mit der derzeitigen Pächtersituation sehr zufrieden und möchten Herrn Horneffer eine langfristige Perspektive am Eixer See bieten.“ So gebe es auch Ideen, dass Gebäude aufzuhübschen.“ Und vielleicht gibt es für die Außengastronomie in diesem Jahr doch noch Hoffnung. „Wir schauen ob wir eventuell eine preiswerte Übergangslösung schaffen können“, sagt Adamski. Horneffer, der das „Haus am See“ zum 1. Mai 2019 übernommen hatte, hofft, dass es so oder so schnell geht und seine Gäste entspannt bei einem kühlen Getränk auf den See schauen können.

Montag, 18. Mai 2020

Befragung: Nahverkehr im Bereich Peine soll attraktiver werden

Westfalenbahn führt Befragung zwischen Hämelerwald und Vechelde durch – Masterarbeit soll Erkenntnisse liefern

Von Antje Ehlers und Michael Lieb

Wer fährt warum Bahn? Bei der Erfassung der Daten sind Bahnkunden zur Teilnahme eingeladen, unter anderem werden Daten aus dem Bereich des Bahnhofs Vöhrum (Bild) erhoben.Foto: Michael Lieb (Archiv)

Peine. Die Westfalenbahn will ihr Angebot auf der Strecke zwischen Hannover und Braunschweig verbessern, insbesondere auf dem Abschnitt zwischen Hämelerwald und Vechelde. Dafür sollen per Befragung wichtige Daten gesammelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Wer nutzt welches Verkehrsmittel – und warum? Interessenten können sich ab sofort bei der Westfalenbahn melden.

Dr. Stefan Bennemann, Bereichsleiter Unternehmensentwicklung der Westfalenbahn, sagt:„Als Corona noch nicht alles überstrahlt hat, waren Klimaschutz und ,Fridays for Future’ die dominierenden Themen. „Und diese Themen werden auch mit Macht zurückkommen, wenn die Corona-Krise überstanden ist“ ist sich , sicher.

Die Westfalenbahn fährt seit gut vier Jahren zwischen Rheine beziehungsweise Bielefeld und Braunschweig, zwischen Braunschweig und Hannover inzwischen sogar im Halbstundentakt. Die Linien RE 60 und RE 70 seien regelmäßig die pünktlichsten Regionalexpress-Linien in Niedersachsen, so Bennemann. Doch warum wählen die Bewohner der Region, die mit den Bahnhöfen Hämelerwald, Vöhrum, Peine und Vechelde an Hannover und Braunschweig angebunden sind, welches Verkehrsmittel? Das will das Nahverkehrsunternehmen jetzt wissenschaftlich untersuchen.

Axel Kotzur, der über das Thema seine Masterarbeit schreibt, erklärt: „Wir haben uns vor Corona zum Beispiel die Park&Ride-Situation an den vier Bahnhöfen angeschaut: An einem ganz gewöhnlichen Dienstagvormittag waren an allen Stationen noch kostenlose Parkplätze frei.“ Und damit auch noch mehr Kapazitäten für Pendler vorhanden.

Die Westfalen sucht für die Untersuchung nun Interviewpartner in der Region, die Interesse an einem 30-minütigen Interview haben. „Natürlich könnten wir eine Onlinebefragung machen, aber da können wir nur das sinnvoll abfragen, was wir bereits wissen“ erläutert Bennemann. „Nach unserer Erfahrung gibt es an jedem Ort spezielle Aspekte, auf die wir niemals kämen. Daher haben wir uns bewusst für die umfassende Interview-Situation entschieden.“ Ursprünglich wollte Kotzur die Interviews vor Ort führen, wegen Corona habe man sich dann aber doch für die fernmündliche Variante entschieden.

Für eine Teilnahme reiche ein Anruf beim Kundenservice der Westfalenbahn unter Telefon (0521)55777755 – dies sei rund um die Uhr möglich. Im nächsten Schritt werde ein kurzer Fragebogen per Post mit frankiertem Rückumschlag verschickt. Dieser biete auch die Möglichkeit, Wunschzeiträume für das Telefoninterview anzugeben. „Wir wollen wirklich jedem die Chance geben mitzumachen – daher haben wir uns bewusst für Papier und Post sowie Telefon entschieden“, betont Bennemann.

Die Daten sollen vollständig anonym ausgewertet werden. Jede der vier Bahnhofsgemeinden und ihr Einzugsgebiet sollen einen separaten Bericht erhalten, geplant ist dies im vierten Quartal 2020. „Auf dieser Basis lassen sich vor Ort vielleicht ganz schnell kleine, aber spürbare Verbesserungen erzielen“ vermutet Kotzur, „denn es sind oft die kleinen, vermeidbaren Aspekte, die eine Nutzung erschweren oder verhindern.“

Samstag, 16. Mai 2020

IGS Peine: Trotz Corona-Distanz sehr nah an den Schülern

Das Lernen zu Hause orientiert sich an den Rahmenbedingungen in den Familien

Von Jan Tiemann

Gemeinschaft auf Distanz: Die Schüler der IGS Peine im Homeschooling.foto: IGS Peine

Peine. Corona zwingt zur Distanz – und das bekommen in besonderem Maße auch Schüler spüren. An den Schulen findet zwar wieder verpflichtender Unterricht statt, der wegen der Pandemie aber überwiegend auf das Lernen von zu Hause, das „Homeschooling“, beschränkt ist. „Dies ist eine spannende Erfahrung, die mit Hoffnung auf eine bald wieder einkehrende Normalität verbunden ist, aber auch mit Schwierigkeiten und Ängsten in dieser unwirklichen Zeit“, hat Andreas Hellmann, didaktischer Leiter der IGS Peine, beobachtet. „Eines zeigt sich im Moment ganz deutlich: Kinder wollen lernen“, sagt der Pädagoge.

Schüler und Lehrer vermissen das gemeinsame Lernen. „Uns allen fehlt der Alltag, das Miteinander, die Gespräche, die zufälligen Begegnungen mit Schülern und Kollegen. Die Schule war so leer in den letzten Wochen und als Schulleiterin habe ich gemerkt, wie sehr mir der Alltag an der IGS Peine gefällt“, sagt Schulleiterin Ulla Pleye. Aber: Es sei auch die Chance gesehen worden, die Schüler digital zu unterrichten. Und dabei setzt die IGS alles daran, trotz der räumlichen Ferne nah bei den Schülern zu sein. „Wir lassen keinen zurück.“ Die Tutoren der IGS Peine haben schon früh den persönlichen Kontakt zu ihren Schüler und deren Eltern telefonisch hergestellt.

„Wer nicht erreicht werden konnte, wurde gegebenenfalls auch zu Hause besucht“, erklärt Hellmann. Die Beteiligten seien froh, dass sich die Schule beim verpflichtenden Unterricht von zu Hause zuverlässig und pädagogisch verlässlich um sie kümmere und sorge.

„Bei diesen Gesprächen wurden auch die häuslichen Rahmenbedingungen für das schulische Lernen erfragt, um nun individuell passende und funktionierende Wege des digital gestützten Unterrichts erproben und gehen zu können“, schildert Hellmann. „Die gute Ausstattung der Schule mit digitalen Medien kommt uns derzeit zugute, weil wir den Kindern, die zu Hause keine Tablets, Laptops oder PCs haben oder diese mit Geschwistern und womöglich noch mit Eltern im Homeoffice teilen müssen, kostenlos und unbürokratisch Leihgeräte zur Verfügung stellen können.“ Dies seien immerhin gut 50 Geräte gewesen.

Speziell mit den jüngeren Schülern wird der noch nicht so sicher eingeübte Umgang mit digitalen Medien sehr individuell trainiert. Die Lehrer geben dabei viele Hilfen, unterstützen und leiten an. „Das schon lange genutzte schulweite Netzwerk IServ als Basis liefert dafür die digitale Infrastruktur. Über oft kreativ gestaltete Probeaufgaben wurde gezielt geschaut, welche technischen Probleme noch bestehen, so dass diese dann gezielt geklärt werden konnten“, berichtet Hellmann. „Die Devise lautet dabei: Weniger ist oft mehr. Es soll nicht in erster Linie darum gehen, so viel wie möglich zu schaffen und abzuarbeiten, vielmehr müssen Wege gefunden werden, wie nachhaltiges Lernen unter den ungewohnten Umständen initiiert und begleitet werden kann.“ Dabei sollen auch das kooperative Lernen und die gewohnte Zusammenarbeit mit Mitschülern nicht zu kurz kommen.

„In den Klassen der Prüfungsjahrgänge 9 und 10 herrscht derzeit eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre, auch wenn die Situation sehr ungewohnt ist. Die Regeln des detaillierten schulischen Hygieneplans werden sehr verantwortungsbewusst umgesetzt. Dabei bieten die kleineren, weil halbierten Lerngruppen durchaus auch Chancen für eine gezielte Prüfungsvorbereitung“, erläutert der didaktischer Leiter. Für Fragen, Sorgen, Ängste und bei persönlichen Problemen stehen den Kindern und Eltern wie gewohnt die beiden Sozialpädagogen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Freitag, 15. Mai 2020

300 Euro Schaden bei Einbruch

Vöhrum. Bargeld in nur geringer Menge war die Beute eines Einbruchs, der sich in Vöhrum ereignet hat. Unbekannte Täter sind in der Zeit zwischen Dienstag, 19 Uhr, und Mittwoch, 7.40 Uhr, in ein Geschäft an der Falkenberger Straße eingebrochen und haben dabei Bargeld gestohlen. Der Gesamtschaden wird mit etwa 300 Euro angegeben. Die Polizei Peine bittet um Hinweise unter (0 51 71) 99 90.

Dienstag, 13. Mai 2020

Vöhrum: Porsche und Mercedes schwer beschädigt

Polizei sucht Zeugen, da Fahrer sich gegenseitig beschuldigen, den Unfall auf der Burgdorfer Straße verursacht zu haben

Burgdorfer Straße: Hier stießen der Porsche und der Mercedes zusammen.Foto: Michael Lieb

Vöhrum. Leichte Blessuren haben zwei Autofahrer bei einem Unfall am Dienstagnachmittag auf der Burgdorfer Straße in Vöhrum erlitten. Auf Höhe der Straße Wiesengrund stießen ein Mercedes und ein Porsche gegen 14.20 Uhr zusammen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf circa 15 000 Euro.

War der 34-jährige Porsche-Fahrer aus Peine zu schnell, oder hat der 82-jährige Mercedes-Fahrer aus Edemissen die Vorfahrt missachtet? Zur Unfallursache machen die beiden Beteiligten unterschiedliche Aussagen, weshalb die Polizei Zeugen sucht. Fest steht: Der Edemisser fuhr mit seinem Mercedes auf der Burgdorfer Straße in Richtung Sievershausen. Er wendete sein Auto auf der Straße „Wiesengrund“, gegenüber der katholischen Kirche, um anschließend wieder in Richtung Peine zu fahren.

Danach unterscheiden sich die Versionen jedoch. Der Edemisser gab an, an der Einmündung zur Burgdorfer Straße gehalten und sich vor dem Anfahren vergewissert zu haben, dass kein vorfahrtsberechtigtes Fahrzeug die Burgdorfer Straße befuhr. „Nach Aussage des Edemissers sei nach dem Anfahren ein Porsche mit überhöhter Geschwindigkeit von rechts gekommen und gegen die hintere linke Fahrzeugseite geprallt“, erläutert Polizei-Sprecherin Stephanie Schmidt.

Der Porschefahrer habe bei der Unfallaufnahme gegenüber den Polizisten jedoch angegeben, dass der Mercedes unvermittelt auf die Burgdorfer Straße eingefahren sei, ohne auf den Verkehr zu achten. Trotz des Versuchs auszuweichen, sei es zum Zusammenstoß der Fahrzeuge gekommen. Der Porsche wurde vorn links, der Mercedes hinten links beschädigt.

Zeugen bittet die Polizei Peine darum, sich unter Telefon (0 51 71) 99 90 zu melden.

Mittwoch, 6. Mai 2020

Unbekannte reißen Straßenschild aus

Vöhrum. Ein Straßenschild haben Unbekannte in der Zeit zwischen Samstag, 23 Uhr, und Sonntag, 3 Uhr, an der Straße Im Knickfeld in Vöhrum aus dem Fundament gerissen. Anschließend legten die Täter das Schild offenbar auf die Fahrbahn der St.-Barbara-Straße. Es entstand Schaden in Höhe von rund 500 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Peine unter Telefon (0 51 71) 99 90 in Verbindung zu setzen.

Betrunkener kommt mit Auto von Straße ab

Vöhrum. Zeugen zu Verkehrsunfall gesucht: Wie die Polizei jetzt mitteilt, ist es in der Zeit von Donnerstag, 12 Uhr, bis Freitag, 4.45 Uhr, zu einem Verkehrsunfall in Vöhrum auf der Schwicheldter Straße (K 33) in Richtung Schwicheldt gekommen.

IGS in Vöhrum: Anmeldung der fünften Klassen

Vöhrum. Die Anmeldung der zukünftigen Fünftklässler an der IGS in Vöhrum ist am Montag, 11. Mai, in der Zeit von 8 bis 18 Uhr und am Dienstag, 12. Mai, in der Zeit von 8 bis 14 Uhr möglich. Beim Anmeldeverfahren werden die Abstands- und Hygieneregeln der Schule umgesetzt.

Die vollständigen Anmeldeunterlagen können alternativ auch fristgerecht im Original per Post an IGS, Pelikanstraße 16, 31228 Peine, gesendet und zur Sicherheit eingescannt per E-Mail an info@igs-peine.de geschickt werden.

Abgegeben werden müssen der von beiden Sorgeberechtigten unterschriebene Aufnahmeantrag (oder mit Vollmacht zur Anmeldung durch das abwesende Elternteil) sowie das Zeugnis des ersten Halbjahres im Original.

Die Aufnahmeanträge gibt es in den Grundschule, bei der IGS und auf der Homepage der Schule. Muss im Losverfahren über die Aufnahme entschieden werden, erhalten die Eltern umgehend eine Nachricht.

Freitag, 8. Mai 2020

Versuchter Einbruch in Wohnhaus

Vöhrum. Unbekannte Täter haben in der Zeit von Montag, 10 Uhr, bis Dienstag, 13 Uhr, versucht, gewaltsam in ein Einfamilienhaus an der Burgdorfer Straße in Vöhrum einzubrechen. Dies gelang ihnen aus jedoch nicht, und sie konnten unerkannt entkommen. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 250 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Peine unter (0 51 71) 99 90 in Verbindung zu setzen.

Dienstag, 5. Mai 2020

Ausstellung

geplant: Bunte

Corona-Steine werden

Exponate

Viele kleine Kunstwerke finden sich in der Vöhrumer Feldmark: Bunte Steine zieren den Wegesrand. Sie sollen später einen besonderen Platz erhalten.

Von Antje Ehlers

Galerie öffnen

Schon weit mehr als 1000 bemalte Steine liegen am Wegesrand aus. Olaf Brokate plant, sie später im Dorfpark zusammenzutragen.fotos (4): Michael Lieb

Vöhrum. Die Spaziergänger in der Vöhrumer Feldmark freut es: Seit einigen Wochen ziert eine lange Steinreihe den Feldweg in der Verlängerung der Straße Zum Eichholz hinter dem Bahnhof – und täglich wird sie länger. Viele Familien und Kinder, die Abwechslung im Freien suchen, und dort spazieren gehen oder Rad fahren, nehmen die kleinen Kunstwerke mit Begeisterung zur Kenntnis, immer wieder kommen neue Steine dazu. Jetzt sollen sie ausgestellt werden.

Initiiert hat die Aktion ursprünglich die Vöhrumerin Steffi Ullmann. Sie ist durch ähnliche Aktionen während der Corona-Zeit in anderen Städten auf die bemalten Steine aufmerksam geworden. „Ich habe gedacht, dass das auch für Vöhrum eine schöne Idee ist und ein paar Steine ausgelegt. Anschließend habe ich das bei Facebook in mehreren Gruppen gepostet, und schnell haben sich Nachahmer gefunden“, freut sie sich.

„Die Steine sind alle liebevoll bemalt oder beklebt, sie zeigen Fantasiebilder, aber auch die Zeichen von Vereinen oder Vöhrumer Wahrzeichen. Etwa 1000 Stück liegen dort schon und es werden sicher noch etliche mehr werden“, berichtet Olaf Brokate vom Heimat- und Kulturverein Vöhrum-Eixe-Landwehr.

Weiter erzählt er, dass sich aufgrund der großen Beliebtheit der bemalten Steine der Heimat- und Kulturverein überlegt hat, die Steine zu einem späteren Zeitpunkt einzusammeln und für eine dauerhafte Ausstellung zusammenzutragen. „Wir haben im Vöhrumer Dorfpark die Remise neu. Der Plan ist noch nicht endgültig ausgearbeitet, aber wir können uns vorstellen, die hübschen Steine dort zum Beispiel in Form eines Mosaiks auszulegen.“

Brokate bedauert, dass einige schöne Steine trotz eines Hinweisschildes aufs Feld geworfen oder einfach mit genommen wurden. Dabei seien schon Personen beobachtet worden. „Das ist schade, denn eigentlich sollen ja möglichst viele bunte Kunstwerke zusammenkommen.“ Wie lange die Steine noch in der Feldmark liegenbleiben sollen, lässt er offen. Es sei aber noch nicht so schnell damit zu rechnen, das die Kunstwerke an ihren neuen Platz kommen. So darf also weiter gemalt, geklebt und gebastelt werden.

Montag, 4. Mai 2020

Straßenschild auf Fahrbahn gelegt

Vöhrum. Unbekannte Täter haben den Straßenverkehr in Vöhrum beeinträchtigt und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht: In der Zeit zwischen Samstagabend, 2. Mai, um etwa 23 Uhr und Sonntagmorgen, 3. Mai, um etwa 3 Uhr haben Unbekannte die Pfosten der Straßenschilder St.-Barbara-Straße und Im Knickfeld aus ihrer Verankerung gerissen. Eines der Schilder wurde quer auf die Straße gelegt. „Nur durch glückliche Umstände kam es zu keinem Unfall“, sagt ein Polizeisprecher. Die Polizei Peine bittet darum, dass Zeugen wichtige Hinweise in Bezug auf die Täter telefonisch unter (0 51 71) 99 90 melden.