Zeitungsartikel September 2019

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Peiner Allgemeine Zeitung, PAZ, September 2019


Mittwoch, 18. September 2019

Unfassbar: BBS sind „digitale Schule“, haben aber kein WLAN

Schule in Vöhrum bietet europäischen Computerführerschein – Medienkonzept wird erarbeitet

VON ANTJE EHLERS

Vöhrum. Die Anforderungen an das digitale Lernen steigen – vor allem auch an den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Vöhrum. Dort wird den Schülern und Auszubildenden Lehrstoff vermittelt, der die praktischen Ausbildungen begleitet und auf das Berufsleben vorbereiten soll. Die BBS an der Pelikanstraße sind fest in diesen Prozess eingebunden und schon seit vielen Jahren dabei, die Schüler aller Schulformen digital vorzubereiten. Großes Problem: Es gibt dort kein WLAN.

Trotzdem besteht zum Beispiel die Möglichkeit, dort an einer von zwei Schulen der Region den europäischen Computerführerschein abzulegen. Im Schulzweig des beruflichen Gymnasiums wird Informatik unterrichtet und ist Prüfungsfach. Bei dem Projekt „Schüler schulen Senioren“ führen die Schüler der Berufsfachschule Systemelektronik Senioren in den Umgang mit Computern ein.

Innovativ ist die Teilnahme als eine von landesweit 24 Schulen an dem sogenannten „Smart Factory Modell“ der Landesregierung. Hierbei lernen Auszubildende digital in einer Umgebung, die das Arbeiten in der Industrie möglichst realitätsnah darstellt. Dabei sind die Lernprogramme, aber auch die Technik für unterschiedliche Lernsituationen gestaltet. Dafür erfolgt eine Zusammenarbeit der Schule in mit den örtlichen Betrieben.

„Als großes Problem erweist sich jedoch das fehlende WLAN im Schulkomplex“, berichten Schulleiterin Maria Zerhusen und ihre Stellvertreterin Dunja Gremmelmaier. „Dies wurde vom Schulträger noch nicht bereit gestellt“, berichtet Gremmelmaier. Dies erschwere auch das Lernen mit Tablets oder Laptops, hier erhoffe man sich dringend Unterstützung. „Bis jetzt sind wir darauf angewiesen, dass die Schüler privates Datenvolumen nutzen.“ Wünschenswert sei eine Ausstattung jeden Schülers mit einem digitalen Endgerät, doch daran sei noch lange nicht zu denken.

Zurzeit ist die Schule dabei, ein Medienkonzept zu erstellen, aus dem Fonds des Digitalpakts abrufen zu können – immerhin 670 000 Euro. „Dies Geld reicht bei weitem nicht, das WLAN auszubauen“, weiß Dunja Gremmelmaier. Dennoch wird am Ausbau der Strukturen gearbeitet. So wird unter anderem derzeit ein großer Computerraum mit 28 Arbeitsplätzen eingerichtet, die anderen Computerräume sind mit weniger Arbeitsplätzen ausgestattet. Mittlerweile wurden etwa 20 Smartboards angeschafft. Außerdem investiert die Schule viel in die Fortbildung der Lehrkräfte.

„Wir ermöglichen Kollegen die Teilnahme an außerschulischen Fortbildungen, das Wissen soll in der Schule weitervermittelt werden. Wir sind auf einem guten Weg“, betont Maria Zerhusen. Hervorzuheben sei trotz aller offenen Wünsche die gute Zusammenarbeit mit dem Schulträger Landkreis Peine. Der Schule stehen zwei System-Administratoren vor Ort zur Verfügung, die das vorhandene Internet pflegen und die Entwicklung digitaler Strukturen voranbringen.

Am Dienstagnachmittag wurde die Schule in Hannover sowohl als „Digitale Schule“ als auch nach 2014 zum zweiten Mal als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet. Dieses Prädikat wird Schulen verliehen, die einen Schwerpunkt auf die Qualifikation in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) legen.

Am Donnerstag nehmen Schüler des Technischen Gymnasiums und Auszubildende zum Industriemechaniker an dem Projekt „XStarters“ von Volkswagen teil. Dort werden Workshops zu digitalen, sozialen Innovationen angeboten.

DRK: Blutspende in Vöhrum

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Vöhrum. Zur nächsten Blutspende in Vöhrum lädt der DRK-Ortsverein ein. Sie findet statt am Mittwoch, 18. September, von 14.30 bis 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus am Hainwaldweg. Als Dankeschön gibt es Leckereien vom Grill. Der Ortsverein erinnert daran, neben dem Blutspende-Ausweis auch einen Personalausweis oder Führerschein mitzubringen.

Samstag, 14. September 2019

Basar der Kita Löwenzahn

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Vöhrum. Ein Second-Hand-Basar rund ums Kind findet am Samstag den 14. September von 9.30 bis 12 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, Hainwaldweg 10, in Vöhrum statt. Angeboten werden Baby- und Kinder- sowie Umstandskleidung, Spielzeug und alles was rollt. Außerdem wird mit einem Kaffee- und Kuchenverkauf für das leibliche Wohl zugunsten der Kinder gesorgt.

Freitag, 13. September 2019

Pilotprojekt: 11. Jahrgang der IGS Vöhrum lernt mit Tablets

Digitales Lernen hält Einzug in die Klassenzimmer – Vorbereitung dauerte zwei Jahre

VON ANTJE EHLERS

Vöhrum. Der Digitalpakt zwischen Bund und Ländern ist beschlossene Sache, jetzt können die Schulen Geld für den digitalen Ausbau beantragen. Dafür stehen im Kreis Peine insgesamt 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die PAZ hat nachgefragt: Während einige Schule noch relativ am Anfang stehen, ist die Integrierte Gesamtschule (IGS) Vöhrum an der Pelikanstraße schon deutlich weiter. Seit einigen Jahren wird stetig am digitalen Ausbau gearbeitet, und in diesem Schuljahr wurde für die Schüler des 11. Jahrgangs Tablets für digitales Lernen eingeführt.

„Die Tablets wurden von den Schülern selbst gekauft, allerdings trotz der hohen Anschaffungskosten mit voller Unterstützung durch die Eltern“, sagt IGS-Schulleiterin Ulla Pleye. Das Ganze sei zunächst ein Pilotprojekt, die Gesamtkonferenz entscheide später, wie das Projekt fortgesetzt werde. Wunsch sei jedoch, in möglichst vielen Klassen digital zu arbeiten. „Am schönsten wäre eine 1:1-Ausstattung“, wünscht sie sich. Sie hofft auch, dass die Lehrmaterialien so schnell wie möglich digital ausgerichtet werden – dies lasse noch zu wünschen übrig.

Die Schüler können, da es eigene Geräte sind, die Tablets auch im privaten Bereich nutzen. Einige nutzen die dies, andere beschränken bewusst die Anwendung auf den schulischen Bereich.

Bereits vor zwei Jahren habe man schulintern mit der Projektplanung begonnen, beteiligt waren neben den Lehrkräften und der Schulleitung auch Elternvertreter und Schüler. Große Unterstützung gab es von der Landesschulbehörde, berichtet die Rektorin. „Uns war es wichtig, die möglichen Probleme, die Finanzierung und auch eine Risikoeinschätzung von vielen Seiten zu beleuchten“, führt Pleye weiter aus.

Für sie der richtige Schritt, denn so war früh eine konkrete Planung möglich. Die Lehrer konnten entsprechende Fortbildungen besuchen, und auch die Schüler des jetzigen elften Jahrgangs wurden im Verlauf der zehnten Klasse langsam an den Einsatz ihrer Tablets im Unterricht herangeführt. „So konnten wir viele Fragen schon im Vorfeld klären und jetzt direkt in den Unterricht starten“, erzählt Lena Schrader, Schülerin des 11. Jahrgangs.

Die Einführung der Tablets für einen ganzen Jahrgang ist nur einer von vielen Schritten der IGS auf dem Weg in die digitale Zukunft. Schon vor mehreren Jahren wurden zwei Klassen-Sätze mit jeweils 16 Tablets angeschafft, die bei Bedarf von den Lehrkräften für die Klassen ausgeliehen werden können. Auch einzelne Tablets gibt es, die den Schülern zur Ausleihe zur Verfügung stehen. In den Sommerferien erhielt die Schule die technischen Voraussetzungen, um flächendeckend digital arbeiten zu können. „Dafür geht ein ganz großer Dank an den Landkreis“, betont die Schulleiterin.

Ich kann ,mal eben’ kurze Filme einschieben, ohne dass es großer Vorbereitung bedarf.

Natascha Bläss Englisch-Lehrerin an der IGS

Die Einführung für einen ganzen Jahrgang ist nur einer von vielen Schritten auf dem Weg in die digitale Zukunft.

So wird digitales Lernen in den Klassenzimmern umgesetzt

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Vöhrum. Es ist auffällig ruhig im Mathe-Unterricht, die IGS-Schüler der Klasse 11 sitzen an ihren Tablets und bearbeiten das Arbeitsblatt, das ihnen Dr. Burkhard Höfling, Lehrer und IT-Beauftragter, auf die Geräte geschickt hat. Über einen Beamer und eine zwischengeschaltete Sendebox ist das Arbeitsblatt an der Wand zu sehen. Der Lehrer kann einzelne Schüler gezielt zuschalten, damit sie ihre Arbeitsergebnisse interaktiv und für alle sichtbar an der Wand präsentieren. Gearbeitet wird mit einer App, die sich die Schüler vorher auf ihre Tablets geladen haben.

Parallel zu den digitalen Geräten benutzt Burkhard Höfling die Wandtafel und schreibt dort zusätzlich Formeln auf. Die Schüler machen sich ebenfalls Notizen, entweder mit einem speziellen Stift direkt in das digitale Arbeitsblatt, das nach der Bearbeitung gespeichert wird, oder noch direkt in ein Schulheft oder auf einen Block.

Im Englisch-Unterricht geht es ähnlich zu. Die Schüler haben einen Text bearbeitet, die Antworten auf die Fragen werden ebenfalls für alle öffentlich sichtbar über einen Beamer projiziert. Gegen Ende der Stunde wird ein kurzer Film eingespielt – direkt aus dem Internet. „Es ist eine erhebliche Arbeitserleichterung, so zu arbeiten“, hat Englisch-Lehrerin Natascha Bläss schon in der kurzen Zeit seit Schuljahresbeginn festgestellt. „Ich kann ’mal eben’ kurze Filme einschieben, ohne dass es großer Vorbereitung bedarf. Es werden keine zusätzlichen Geräte benötigt, die frühzeitig ausgeliehen werden müssen.“

Die Schüler haben Spaß an der Technik und sind hoch motiviert. „Das Lernen macht viel mehr Spaß, außerdem bin ich flexibler“, nennt Oskar Reppin einen der Vorteile. Man könne auch außerhalb der Schulzeit aufgrund der Vernetzung besser zusammenarbeiten, zum Beispiel bei Projekten oder Fragen zu den Hausaufgaben, ergänzt Lina Spiegel. Das Projekt Umweltschule

Seit 1995 wird das Projekt „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ über das niedersächsische Kultusministerium angeboten. Es ist mit etwa 400 teilnehmenden Schulen das größte schulische Netzwerk in Niedersachsen. Die Umweltschulen verfolgen das Ziel, über einen Zeitraum von zwei Jahren durch konkrete Projekte die Bereitschaft zu umweltgerechtem Verhalten zu erhöhen. Sie arbeiten dabei zu Themen wie Energie und Klimaschutz, Recycling und Abfall, Wasser, Mobilität, Fairer Handel und Globales Lernen. Die Schüler reflektieren nicht nur über globale Zusammenhänge, sie handeln auch danach.

Claudia Dierkes-Hartwig Landeskoordinatorin Globales Lernen

Mittwoch, 11. September 2019

100 Jahre Awo in Vöhrum: Matjesessen findet großen Anklang

Über 100 Teilnehmer genießen Herings-Variationen im Dorfgemeinschaftshaus

VON ECKHARD BRUNS

Vöhrum. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) feiert ihr 100-jähriges Bestehen: Die Ortsgruppe Vöhrum hat deshalb ein Matjesessen für die Mitglieder organisiert. Über 100 Mitglieder und Gäste folgten gern der Einladung von Elisabeth Munzel sowie Volker Gerstenberg.

„Willkommen zu 100 Jahre Awo, willkommen zum Matjesessen 2019“, begrüßte Munzel die Teilnehmer im Vöhrumer Dorfgemeinschaftshaus (DGH) am Hainwaldweg.

„Noch nie waren so viele Mitglieder und Gäste hier zum Matjesessen. Dieses lässt uns alle, die wir alles vorbereitet haben, ein bisschen stolz und dankbar sein“, erklärte Munzel.

Für das Matjesessen, auf das sich die Teilnehmer schon seit langer Zeit freuten, hatten Volker Gerstenberg und sein Team verschiedene Variationen mit Matjes zubereitet.

Während der Veranstaltung zog die Ortsgruppe ein erfolgreiches Resümee: Beim Erdbeerfest (PAZ berichtete) seien neben einigen Sachspenden auch über 900 Euro an Geldspenden zusammengekommen. Unter anderem beteiligten sich verschiedene Firmen und Vöhrumer Vereine an der Aktion.

Somit konnten einige Wünsche des Vöhrumer Elisabeth-Stifts erfüllt werden. Munzel übergab einige Sitzkissen, eine Netzschaukel und Fahrräder an Theresa Glaum von der Elisabeth-Jugendhilfe. Vorab hatte man bereits die benötigten Paletten für Gartenmöbel, Tischkicker und das Gestell für die Nestschaukel direkt an die Jugendhilfe übergeben. Die Spenden-Aktion wurde mit viel Beifall und einem großen Danke für alle Mitwirkenden belohnt.

Bei bester Stimmung war es ein gemütlicher Nachmittag. Für die musikalische Unterhaltung des Tages sorgte Olaf Pudelko, der immer wieder Applaus für seine Live-Musik erhielt.

Volker Gerstenberg und sein Team hatten verschiedene Variationen mit Matjes zubereitet.

So erfolgt bereits die Umsetzung an Peiner Schulen

Vöhrum/Ilsede. Unterstützt durch den Schulträger und aufgrund eines eigenen Etats ist zum Beispiel die Integrierte Gesamtschule (IGS) Vöhrum bereits bestens digital ausgestattet. Das WLAN-Netz wurde ausgebaut, alle Klassen- und Fachräume sind mittlerweile mit Beamern ausgestattet, in den Räumen der Oberstufe steht Apple-TV zur Verfügung und ist für die weiteren Klassenstufen gemeinsam mit zwei IPad-Koffern mit jeweils 16 Geräten ausleihbar. Hinzu kommen 20 IPads, die einzeln ausgeliehen werden können.

„Diese Strukturentwicklung erfolgte nicht erst im Rahmen des Digitalpaktes, sondern wurde über die letzten Jahre so ausgebaut und entwickelt“, berichtet IGS-Schulleiterin Ulla Pleye. „Wir nehmen die Durchdringung von Lebens- und Arbeitswelt mit allen Formen der Digitalisierung als gesellschaftliche Herausforderung an und setzen sie in der IGS Peine aktiv und kritisch um, um die Schüler letztlich selbst zu befähigen.“ So trage die finanzielle Unterstützung durch den Digitalpakt dazu bei, digitales Lernen weiter auszubauen.

Das Gymnasium Groß Ilsede plant, sich noch in diesem Schuljahr mit einem Jahrgang auf den digitalen Weg zu machen. „Hier sollen erste Erfahrungen gesammelt werden, was die Umsetzung des schuleigenen Medienkonzeptes anbelangt“, sagt Rektorin Elke Heinzel. „Wichtig ist uns dabei, im Einsatz neuer digitaler Endgeräte ein Hilfsmittel zu sehen, das unsere Möglichkeiten erweitert und das unsere Schüler technisch, aber auch mit einem durchaus kritischen Blick beherrschen sollen.“

Die Schulleiterin erhofft sich eine Verbesserung des Unterrichtsablaufes. So sieht sie als Beispiel die Möglichkeit, im Fremdsprachenunterricht Dialoge in Partner- oder Gruppenarbeit zu erstellen und den Lehrkräften digital statt schriftlich zur Verfügung zu stellen. Heinzel weiß aber auch, „dass sich alle Beteiligten einer großen Herausforderung stellen müssen“. So müsse nicht nur die erforderliche Infrastruktur mit Technik geschaffen werden, auf die Eltern kämen Kosten für die Anschaffung von Laptops oder Tablets zu, und auch die Lehrer müssten sich entsprechend fortbilden.

Das Elmeg-Gelände

Zum 40 000 Quadratmeter großen Elmeg-Gelände an der Vöhrumer Straße in Telgte gehören etwa 33 Gebäude. Die meisten stehen bereits seit 2004 leer. Die Firma Elmeg produzierte in Telgte Telefon-Systeme, in Hochzeiten waren dort etwa 300 Arbeiter beschäftigt. Zuvor war das Gelände Sitz der Spinnhütte Peine (Seidenspinnerei) gewesen, in der auch Fallschirme hergestellt wurden. Elmeg musste 2003 Insolvenz anmelden, da es immer weniger Aufträge von der Telekom gegeben hat.

Elmeg-Gelände: Eigentümer will

bis zu 60 Millionen Euro investieren

Michael Betker plant, an der Vöhrumer Straße Wohneinheiten und einen Kindergarten zu entwickeln

VON TOBIAS MULL

Peine. Bis zum Jahr 2025 will Eigentümer Michael Betker auf den rund 40 000 Quadratmetern des ehemaligen Elmeg-Geländes in Telgte ein Quartier mit rund 180 Wohnungen, Tagespflege und auch einen Kindergarten entwickeln. Startschuss könnte schon bald der Bau der Kita sein.

„Wir befinden uns in finalen Abstimmungsgesprächen mit der Stadt Peine“, sagte Betker der PAZ. Spätestens 2020 soll es losgehen. „Es gibt schon einen Betreiber und konkrete Pläne“, so Betker weiter. Läuft alles nach Plan, könnte die Kita bereits 2021 in Betrieb gehen.

Nach und nach könnten dann die anderen Gebäude an der Vöhrumer Straße entstehen, erklärt der Eigentümer weiter. Werden alle Pläne verwirklicht, könnten am Ende Investitionen von 50 bis 60 Millionen Euro stehen. „Klar, dass man das nicht auf einen Schlag umsetzen kann. Deswegen ist geplant, pro Jahr ein oder zwei Projekte anzugehen, 2025 könnte dann alles fertig sein“, sagt Betker. Doch dazu brauche es auch noch andere Zuarbeiter.

So plant der Eigentümer für das Gelände eine „soziale Durchmischung“ des Wohnungsangebotes. „Ich könnte mir durchaus vorstellen, 60 bis 80 Mietwohnungen im unteren Preissegment anzubieten – Stichwort sozialer Wohnungsbau“, erklärt Betker. Doch dazu müsse beispielsweise auch das Land die Zuschuss-Zusagen einhalten.

400 Millionen Euro will Hannover für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung zu stellen, darauf hat sich die Landesregierung im April verständigt. „Aber jetzt muss auch etwas kommen. Ansonsten ist das leider finanziell nicht darstellbar“, so Betker. Dann wird es wahrscheinlich noch mehr Wohnungen im höherpreisigen Segment geben. Nach den ursprünglichen Plänen sollte es lediglich 7 Stadthäuser mit rund 50 Wohnungen geben. Diese sollen am Naturschutzgebiet Fuhseaue liegen und als Eigentumswohnungen angeboten werden. Außerdem geplant: Altengerechte Wohnungen, Betreutes Wohnen und eine Tagespflege-Einrichtung.

Übrigens: Noch sind nicht alle Altgebäude für das Großprojekt abgerissen. Auch das Gelände, auf dem die Kita entstehen könnte, ist noch bebaut. Und diese Gebäude würden auch stehen bleiben, sollte man sich nicht auf einen Kita-Bau einigen. „Dann werden die halt gewerblich genutzt“, sagt Betker abschließend.

Freitag, 6. September

Vöhrum: Klönkaffee im Gemeindehaus

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Vöhrum. Der DRK-Ortsverein und die Kirchengemeinde Vöhrum laden am Donnerstag, 12. September, um 15 Uhr zum Klönkaffee in das evangelische Gemeindehaus, Backhausweg 9, ein. Mit dabei ist der Kreissport-Bund. Der Eintritt ist frei, es wird lediglich um eine kleine Spende gebeten.

Anmeldungen gehen an Ruth Kirchner unter der Rufnummer (0 51 71) 9 07 98 89.

Vöhrum: Weinfest bei der CDU

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Vöhrum. Der CDU Ortsverband Vöhrum-Eixe-Landwehr-Röhrse lädt zu seinem Weinfest ein. Beginn ist am Samstag, 7. September, um 17 Uhr an der Herrenfeldtstraße 6 in Vöhrum. Mit dabei sind örtliche Kommunalpolitiker sowie der Landtagsabgeordnete Christoph Plett (CDU), teilt der Vorsitzende des Ortsverbandes, Peter Jauernig, mit.

Montag, 2. September

Treffen des Ortsrats in Eixe

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Eixe. Die nächste Versammlung des Ortsrates Vöhrum/Eixe/Landwehr findet am Donnerstag, 5. September, statt. Tagungsort ist das Dorfgemeinschaftshaus Eixe, Hauptstraße 56, Beginn ist um 19.30 Uhr. Auf der Tagungsordnung stehen unter anderem das Beleuchtungskonzept 2030 und die Nutzung einer Fläche am Bürgerhaus Vöhrum zur Errichtung einer Remise durch den Heimat- und Kulturverein.

Die Gespräche mit der Basis sind sehr wichtig. Da erfahre ich, wo wir uns drum kümmern müssen.

Matthias Möhle, Landtagsabgeordneter SPD Peine