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Die Vöhrumer Ortschronik
"Geschichte ist nicht nur Geschehenes, sondern Geschichtetes - also der Boden, auf dem wir stehen und bauen." Hans von Keler (*1925), dt. Theologe
Vielleicht waren es ähnliche Gedanken, die all die fleißigen Historiker Vöhrums veranlaßten eine Ortschronik zu verfassen, die 1983 veröffentlicht wurde. Den Herausgebern, dem Ortsrat Vöhrum-Eixe-Landwehr, den fleißigen Helfern mit ihren Beiträgen, den Betreiber der Quellenstudien, den fleißigen Schreiberinnen, den optischen Gestalter und den Redakteuren, allen sei herzlichst gedankt. Die Leser wissen was ihr geleistet habt!
Die Ortschaft Vöhrum, Ortsteil der Stadt Peine im Bundesland Niedersachsen, ist an der A2 und der Bahnstrecke zwischen Hannover und Braunschweig gelegen. Mit rund 7200 Einwohnern ist der größte Ort des Landkreises Peine durch seine verkehrsgünstige Lage zu den genannten und weiteren Städten gut an wirtschaftliche Zentren gebunden. Die Stadt Peine stellt die Verwaltung der bis 1974 eigenständigen Gemeinde.....
Die Kirche ist bereits viele Jahrhunderte alt und der Zahn der Zeit hat an der Kirche genagt. Besonders an der Fassade und am Gebälk. Deshalb waren umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig um die Kirche vor dem drohenden Verfall zu retten. Heike Schneider berichtete über den Fortgang der Arbeiten regelmäßig im evangelischen Gemeindeblatt, dem Brückenschlag. Hier nun finden Sie eine Zusammenfassung, die über die Sanierungsarbeiten informiert.
Der Anblick der Mühle in der Vöhrumer Feldmark, Richtung Sievershausen, gehört sicher zum Schönsten was Vöhrum zu bieten hat. Das diese Mühle vor dem Verfall gerettet wurde, ist der Familie Löffler zu verdanken. Mit großem Aufwand und gegen die Mühlen des Bürokratismus setzten sie ihren Traum um und schufen sich ein wahrhaft trautes Heim. Irmgard Löffler berichtet uns, mit vielen Bildern, wie die Mühle uns Vöhrumern erhalten blieb.
Am ersten Wochenende im Februar ziehen die Junggesellen, unterstützt von ein paar Altgesellen und dem Spielmannszug, durchs Dorf . Mit einer Sammeldose in der Hand und phantasievollen Kostümen und Maskierungen bitten sie die Mitbürger um eine kleine Spende. Dies ist nicht nur Geld, auch leckere Lebensmittel und Getränke werden gern gesammelt und am Abend gemeinsam verzehrt. Deshalb heißt diese Tradition in anderen Ortschaften "Eiersammeln".
In der Fortsetzung berichtet Dr. Max Zirngast von der Sanierung des Dielenbereichs, der zeitweise auch als katholische Kirche genutzt wurde. Bewundernswert, wie aus dem Gebäude, dem der Einsturz drohte, eine eindrucksvolle Restaurierung gelang. Reich an Bildern können wir uns davon in diesem Artikel davon überzeugen.